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Bustourismus & Gruppenreisen

Der Begriff der Gruppenreise umfasst per Definition alle Reisen, die von einer größeren Personenzahl gemeinsam angetreten wird. Gruppenreisen werden sowohl von kommerziellen oder gemeinnützigen Reiseveranstaltern als auch von Vereinen oder gar Privatpersonen organisiert und finden mit unterschiedlichen Transportmitteln statt. Der Bustourismus ist davon ein Teilsegment.

In Deutschland sind laut Verkehrsstatistik mehr als 3.500 Unternehmen im so genannten „Gelegenheitsfernverkehr" oder im „Linienfernverkehr" mit Omnibussen tätig. Dies sind die Bereiche, die im Allgemeinen dem Bustourismus, d. h. tourismusrelevante Reisen mit dem Haupttransportmittel Reisebus, zuzuordnen sind. Ob Studienreisen, Städtereisen, Event- oder Musicalreisen, Klassen- oder Vereinsfahrten oder reiner Linienfernverkehr – das Bustourismussegment ist vielfältig und hat eine große wirtschaftliche Bedeutung.

Das dwif bezifferte im Jahr 2017 die Bruttoumsätze, die durch die gesamte bustouristische Nachfrage in Deutschland erzeugt werden, mit 14,3 Mrd. €. Mit der Liberalisierung des Linienfernverkehrs zu Beginn des Jahres 2013 hat die Bedeutung des Buslinienverkehrs zwischen den deutschen Großstädten zudem enorm an Bedeutung gewonnen und zu zahlreichen Unternehmensneugründungen auf der einen und zu einem starken Preiswettbewerb auf der anderen Seite geführt.

Das dwif bietet Ministerien, Branchenverbänden, Reiseveranstaltern, Paketern, Busunternehmen und Tourismusorganisationen Hilfestellung bei folgenden Fragestellungen:

  • Welche wirtschaftliche Bedeutung haben Gruppenreisen für Ihre Region?
  • Wie gestaltet sich die Kundenstruktur meines (Bus-)Unternehmens?
  • Welchen Anteil haben Bus- bzw. Gruppenreisende an der Gästestruktur in einem Ort einer Stadt?
  • Wie verhalten sich Bus- oder Gruppenreisende?
  • Sind die Leistungsträger auf die Bedürfnisse von Gruppenreisenden eingestellt?
  • Wie gestaltet sich das Interesse der Gruppenreiseveranstalterbranche an einer Stadt bzw. einer Destination?
  • Wie müssen Produkte für die Bedürfnisse von Gruppenreisenden gestaltet sein?


Unser Leistungsspektrum umfasst:


Unsere Referenzen zu diesem Thema

  • Untersuchung zu den Auswirkungen der Lenk- und Ruhezeiten auf das deutsche Omnibusgewerbe

    Bearbeitungszeitraum: 2007-2009

    Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)

     

    Im April 2007 sind mit der VO (EG) 561/2006 im Straßenpersonen- und Güterverkehr auf EU-Ebene neue Regelungen zu den Lenk- und Ruhezeiten des Fahrpersonals in Kraft getreten. Die Verordnung wurde von den Busunternehmen, Unternehmerverbänden und Teilen des Fahrpersonals in Deutschland scharf kritisiert, sie mit unzumutbaren Wettbewerbsnachteilen und negativen Konsequenzen für die Arbeitssituation des Fahrpersonals verbunden sei.

    Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der neuen Lenk- und Ruhezeiten auf das deutsche Omnibusgewerbe objektiv beurteilen zu können, wurde das dwif vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) mit der Durchführung einer entsprechenden wissenschaftlichen Untersuchung beauftragt.

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