Diese Website nutzt Cookies für die Authentifizierung, Navigation und weitere Funktionen

Mit der weiteren Nutzung der Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr Informationen zu Cookies und deren Handhabung finden Sie in der Datenschutzerklärung

Ich habe verstanden

Campingtourismus

Der Campingtourismus stellt ein wichtiges touristisches Nachfragesegment in Deutschland mit langer Tradition dar. Die Anfänge dieser Reiseform, die auch für den Wunsch nach Unabhängigkeit, Naturverbundenheit und Selbstbestimmtheit steht, reichen bis in die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts zurück.

Ob Touristikcamping/Urlaubscamping, Dauercamping oder Wohnmobiltourismus auf oder außerhalb von Camping- oder Stellplätzen. Der Campingtourismus ist vielfältig und Teilsegmente häufig schwierig zu beziffern, da sie von der amtlichen Statistik nur teilweise ausgewiesen werden.

Zu seinen Besonderheiten zählt, dass er einerseits selbst in Krisenjahren mit stabilen Zuwächsen glänzt, und andererseits starken wetterbedingten Schwankungen unterworfen ist.

 

Im Jahr 2012 machten die Übernachtungen auf Campingplätzen (nur Urlaubscamping) über 6 Prozent aller gewerblichen Übernachtungen in Deutschland aus. Grundlagenstudien des dwif zur Angebots- und Nachfragestruktur, zu den Potenzialen und Herausforderungen, auch im internationalen Vergleich, machen deutlich, welchen Stellenwert der Campingtourismus hat und welche ökonomische Wertschöpfung dahinter steckt.

Das dwif ermittelte im Auftrag des Deutschen Tourismusverbandes e. V. (DTV) einen Umsatz von mindestens 3,3 Mrd. €, die pro Jahr durch Ausgaben deutscher Campingtouristen auf Touristik- und Dauercampingplätzen erwirtschaftet werden, ungeachtet der Ausgaben für Fahrtkosten, Anreise und Ausrüstung (8,2 Mrd. €).Insgesamt ergibt sich ein Bruttoumsatz von 11,5 Mrd. € im Jahr.

Das dwif bietet Ministerien, Branchenverbänden, Reiseveranstaltern, Leistungsträgern und Tourismusorganisationen Hilfestellung bei folgenden Fragestellungen:

  • Welche wirtschaftliche Bedeutung hat dieses Branchensegment?
  • Welche Bedeutung hat der Campingtourismus in Destinationen?
  • Welchen Anteil haben Campingtouristen an der Gästestruktur?
  • Welche Reiseformen und Destinationen liegen im Trend?
  • Wie müssen Einrichtungen und Produkte für Campingtouristen gestaltet sein? Was sind die Erfolgsfaktoren?
  • Wie kann die Zielgruppe bestmöglich erreicht werden?

 

Unser Leistungsspektrum umfasst:


Unsere Referenzen zu diesem Thema

  • Grundlagenstudie Campingmarkt in Deutschland

    Bearbeitungszeitraum: 2009-2010

    Auftraggeber: Deutscher Tourismusverband e.V.

     

    Der Campingtourismus ist zu einer der wichtigsten Reiseformen in Deutschland avanciert. Selbst Krisenjahren wie 2009 verzeichnete er steigende Nachfragezahlen.

    Die Grundlagenstudie „Der Campingmarkt in Deutschland 2009/2010", die vom Deutschen Tourismusverband e.V. beauftragt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie finanziell unterstützt wurde, zeigt auf, welche ökonomischen Effekte vom Campingtourismus ausgehen. Mit einem Gesamtbruttoumsatz von 11,5 Mrd. € (Ausgaben für Fahrkosten, Anreise, Ausrüstung etc. mit eingerechnet) spielt er eine wichtige Rolle für den Tourismus. Abgesehen von Aussagen zum Wirtschaftsfaktor stellt die dwif-Studie die Entwicklungspotenziale des deutschen Campingangebotes im europäischen Vergleich heraus und gibt Handlungsempfehlungen, mit denen die Campingbranche auch künftig erfolgreich am Markt agieren kann.

  • Entwicklungschancen des Campingtourismus in Mecklenburg-Vorpommern

    Bearbeitungszeitraum: 2013 - 2014

    Auftraggeber: Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern

     

    Der Campingsektor gehört zu den tragenden und durchaus dynamischen Säulen des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern. In Zusammenarbeit mit der nordostdeutschen Fremdenverkehrsmarketing GmbH (NFMG) erstellte das dwif ein Gutachten zu den Entwicklungschancen des Campingtourismus in Mecklenburg-Vorpommern.

ServiceQualität Deutschland