Kindertourismus & Jugendtourismus

Der Kinder- und Jugendtourismus rückte im Laufe der Jahre immer stärker in den Fokus der Politik, der Reiseveranstalter und der Tourismusorganisationen in Deutschland. Knapp 19 Prozent der in Deutschland lebenden Bevölkerung ist zwischen 6 und 25 Jahren alt. Die Urlaubsreiseintensität gerade der Jugendlichen und jungen Erwachsenen liegt über dem Durchschnitt. Die wirtschaftliche Bedeutung dieses Branchensegments ist beachtlich.

Bei dieser Zielgruppe sind viele Besonderheiten zu beachten. Die jungen Menschen informieren sich anders und haben ganz eigene Vorstellungen und Erwartungen (z. B. Hedonismus, Multioptionalität) an die Inhalte und Erlebnisqualität einer Reise.

Der Bereich der betreuten Jugendreisen wiederum stellt besondere Ansprüche an die Organisatoren, Betreuer und Anbieter von Unterkünften.

 

 

2014 erschienen: Grundlagenstudie Kinder- und Jugendtourismus in Deutschland

Im Rahmen der 2014 erschienenen „Grundlagenstudie Kinder- und Jugendtourismus in Deutschland" wurde das Reiseverhalten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (3- bis 26-Jährige) erstmals detailliert erfasst und analysiert.

Akteure im Kinder- und Jugendtourismus erhalten dadurch belastbare Aussagen, und zwar direkt von den jugendlichen Gästen und von den Entscheidern des Kinder- und Jugendreisens. Diese Aussagen sind zur marktgerechten Weiterentwicklung der Programme und Angebote für touristische Anbieter von großem Wert. Die bundesweiten Ergebnisse wurden auf der ITB 2014 vorgestellt und stehen zum kostenlosen Download bereit.

 

Individuelle Auswertungen der Grundlagenstudie

Module Sonderauswertung Grundlagenstudie Kinder- und JugendtourismusGemeinsam mit dem NIT Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH bietet das dwif individuelle Auswertungen für einzelne Reiseziele (z.B. deutsche Bundesländer und Länder im Ausland), Reisetypen und Reisarten an.

Nähere Informationen zum Angebot erfahren Sie hier.

 

 

Unser Angebot beinhaltet folgende Module:

 

Wir beantworten Ihre Fragen

Das dwif bietet Ministerien, Branchenverbänden, Reiseveranstaltern, Leistungsträgern und Tourismusorganisationen Hilfestellung bei folgenden Fragestellungen:

  • Welche wirtschaftliche Bedeutung hat dieses Branchensegment?
  • Welchen Anteil haben junge Gäste an der Gästestruktur?
  • Welche Reiseformen und Destinationen liegen im Trend?
  • Welche Destinationen können bei der Zielgruppe punkten? Was sind die Erfolgsfaktoren?
  • Wie kann die Jugendliche und junge Erwachsene bestmöglich erreicht werden?
  • Wie müssen passgenaue Produkte für die Zielgruppe gestaltet sein?
  • Wie gestalten sich die aktuelle Kundenstruktur und die Kundenpotenziale für mein Unternehmen oder mein Beherbergungsangebot?

 Unser Leistungsspektrum umfasst


Unsere Referenzen zu diesem Thema

  • Grundlagenstudie Kindertourismus und Jugendtourismus in Deutschland

    Bearbeitungszeitraum: 2013-2014

    Auftraggeber: Die Jugendherbergen – Deutsches Jugendherbergswerk; Hauptverband für Jugendwandern und Jugendherbergen e.V.

    Im Herbst 2012 startete das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Zukunftsprojekt „Kindertourismus und Jugendtourismus in Deutschland". Es soll dazu beitragen, den Tourismusstandort Deutschland zu stärken und die Vermarktung von kinder- und jugendtouristischen Angeboten zu verbessern. Im Rahmen dieses Projektes bearbeitete das dwif in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern eine Grundlagenstudie zum „Kindertourismus und Jugendtourismus in Deutschland".

  • Strategiekonzept Kinder- und Jugendtourismus Mecklenburg-Vorpommern

    Bearbeitungszeitraum: Erstellung 2002, Aktualisierung 2006-2010

    Auftraggeber: Arbeitsgruppe Qualitätstourismus Mecklenburg-Vorpommern, Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern

    Mecklenburg-Vorpommern hat als erstes Bundesland dem Thema Kinder- und Jugendtourismus als touristisches Segment eine große Bedeutung eingeräumt. Das Strategiekonzept 2002 definiert Rahmenbedingungen, steckt Entwicklungsziele ab und gibt konkrete Handlungsempfehlungen zur Professionalisierung des Sektors und zwar sowohl des gemeinnützigen als auch des gewerblichen Bereichs.

    Es bildet die Grundlage für das Qualitätsmanagement Kinder- und Jugendtourismus (QMJ), das von Mecklenburg-Vorpommern ausgehend, inzwischen deutschlandweit als bewährtes Zertifizierungsverfahren umgesetzt wird.

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