Radtourismus & Wandertourismus

Radfahren und Wandern gehören zu den wichtigsten Freizeit- und Urlaubsaktivitäten der Deutschen.

22 Mio. Übernachtungen durch Fahrradtouristen und 40 Mio. Bundesbürger, die aktiv wandern, zeugen von der hohen Bedeutung dieser Aktivitäten für den Tourismus.

Die Ausgaben der Gäste sind für die Urlaubsregionen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. So generieren Radtouristen nach einer Grundlagenuntersuchung des dwif im Jahr 2009 jährlich Umsätze in Höhe von rund 9,2 Mrd. €. Bei Wandertouristen wurde der Umsatzeffekt in einer weiteren Grundlagenstudie aus dem Jahr 2010 bundesweit mit 7,5 Mrd. € beziffert.

Beiden Bereichen werden zudem weitere Wachstumspotenziale attestiert.

 

Die Wettbewerbssituation im Radtourismus und Wandertourismus wird immer anspruchsvoller.

Zahlreiche Destinationen konzentrieren sich auf diese Zielgruppen und überzeugen mit hoher Angebotsqualität. Gleichzeitig drängen weitere Wettbewerber mit immer neuen Angeboten auf den Markt, um an den Effekten teilzuhaben. So wächst der Aufwand, den die Urlaubsregionen betreiben müssen, um ihre Produkte erfolgreich im Markt zu platzieren.

Neben hohen Anforderungen an die Qualität der öffentlichen und unternehmerischen Infrastruktur wachsen auch die Anforderungen an das Marketing. Der zielgerichteten und zielgruppengerechten Entwicklung dieser Segmente unter integrativer Berücksichtigung aller am Leistungsprozess beteiligten Akteure kommt daher eine erfolgsentscheidende Bedeutung bei der zukünftigen Entwicklung fahrrad- und wandertouristischer Angebote zu.

Das dwif bietet Ministerien, Branchenverbänden und Tourismusorganisationen Hilfestellung u. a. bei folgenden Fragestellungen:

  • Wie hoch ist das Aufkommen aus dem Fahrradtourismus und Wandertourismus?
  • Welche wirtschaftliche Bedeutung hat dieses Branchensegment?
  • Wie ist die aktuelle Angebotssituation zu bewerten?
  • Welches sind die individuellen Erfolgsfaktoren für die zukünftige Entwicklung?
  • Wie müssen Produkte für die Zielgruppe gestaltet sein?
  • Wie kann die Zielgruppe bestmöglich erreicht werden?

 

Unser Leistungsspektrum umfasst:

 

Unsere Referenzen zu diesem Thema

  • Grundlagenstudie Fahrradtourismus in Deutschland

    Bearbeitungszeitraum: 2007-2009

    Auftraggeber: Deutscher Tourismusverband e.V. (DTV), Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

    Die Grundlagenuntersuchung Fahrradtourismus in Deutschland liefert erstmals detaillierte Marktdaten zum Fahrradtourismus in Deutschland. Betrachtet wurden Angebot und Nachfrage sowie die Marketingaktivitäten der regionalen und Landestourismusorganisationen. Hierbei wurde auch der Wirtschaftsfaktor Fahrradtourismus berechnet. Ziel der Untersuchung war es, die Wettbewerbsposition des Fahrradtourismus zu stärken.

  • Projekt- und Finanzmanagement für das INTERREG–Projekt "Freundschaftsradroute" (muenchen venezia)

    Bearbeitungszeitraum: 2013-2015

    Auftraggeber: Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

    Projektziel ist die Schaffung einer drei Ländergrenzen überschreitenden Qualitätsradroute zur Alpenüberquerung von München über den Brenner, das Pustertal und Cortina d´Ampezzo nach Venedig. Dabei unterstützt das dwif gemeinsam mit der Kärntner Agentur Weitblick als Projekt- und Finanzmanagement den Leadpartner des bayrisch-österreichischen Projektraums, den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, und seinen Projektpartner Tourismusverband Achensee während der drei Projektphasen.

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