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Campingstudie für den Regionalverband Saarbrücken vorgestellt

Montag, 13. Juni 2016

Der Regionalverband Saarbrücken und das dwif haben am 02. Juni 2016 in Saarbrücken eine Konzept- und Machbarkeitsstudie für Campingplätze vorgestellt. Die Studie enthält eine allgemeine Markt- und Trendanalyse, eine Einschätzung der bestehenden Anlagen sowie konkrete Vorschläge für mögliche neue Camping- und Wohnmobilplätze im Regionalverband inklusive zugehöriger Wirtschaftlichkeitsberechnungen.

  • Bild: © fgnopporn / fotolia.de

Regionalverbandsdirektor Peter Gillo: „Die Tourismusentwicklung in der Region Saarbrücken hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, insbesondere durch den Ausbau der Wander- und Radwege.

Seit Oktober vergangenen Jahres hat das dwif in unserem Auftrag untersucht, ob das Angebot an touristischen Camping- und Wohnmobilstellplätzen in der Region verbessert und ausgebaut werden kann."

 

Dr. Mathias Feige und Karsten Maruhn stellten die Ergebnisse vor gut 70 Besuchern vor. Die Region Saarbrücken verfüge derzeit über zwei Campingplätze, zwei Wohnmobilstellplätze und den erst im vergangenen Jahr eröffneten Wohnmobilpark im Saarland Thermen Resort, der nach Meinung des dwif ein Vorzeigeplatz hinsichtlich Ausstattung und Größe sei. Obwohl der Trend beim Camping stetig aufwärts gehe, spiele das Thema in der Region Saarbrücken bisher allerdings nur eine untergeordnete Rolle.

Um diesen strukturellen Angebotsengpass zu überwinden, legte das dwif zwei neue Einrichtungen nahe:

  • Am Standort Osthafen in Saarbrücken böte sich die Entwicklung eines auf Sport und Aktivurlauber ausgerichteten Campingplatzes mit einer Wakeboarding-Anlage an. Dies würde neue und einmalige Akzente setzen und die kulturell-alternative Szene des Osthafens berücksichtigen.
  • Am Standort Kleinblittersdorf empfiehlt das dwif die Entwicklung eines naturnahen Campingplatzes im Sterne Segment mit klassischen Angeboten für Dauer- und Freizeitcamper sowie naturnahen Angebotsformen.

Machbarkeitsanalyse Camping Saarbruecken dwif 2016 CoverWie Peter Gillo bereits zu Beginn der Vorstellung sagte, müsse die Einrichtung neuer touristischer Campingplätze zunächst mit den zuständigen Ämtern geprüft werden. Auch könne es nur eine gemeinschaftliche Aufgabe für die öffentliche Hand und private Investoren sein, da ein solcher Betrieb, vergleichbar einem Hotel, privatwirtschaftliches Engagement erfordert. „Ich hoffe aber, dass unsere Machbarkeitsstudie der erste Schritt zu einer weiterführenden Projektentwicklung sein wird."

Die nun vorliegende Machbarkeitsanalyse wurde durch das dwif von November 2015 bis Mai 2016 erstellt.

Download der Studie

 

 

Wir danken dem Regionalverband Saarbrücken für die Zusammenarbeit und freuen uns auf die weiteren Projektschritte.

 

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