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Regionalökonomische Effekte der Naturparke in Brandenburg

Freitag, 28. März 2014

Welche ökonomischen Effekte haben touristische Inwertsetzungen von zertifizierten nationalen Naturlandschaften/Naturparken tatsächlich?

Mit dieser Frage wird sich das dwif in den nächsten 1,5 Jahren intensiv auseinandersetzen. Zusammen mit proagro (Verband zur Förderung des Ländlichen Raumes in der Region Berlin-Brandenburg e.V.) ist es dem dwif gelungen, eine entsprechende Ausschreibung für sich zu entscheiden. Auftraggeber ist das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.

Gästebefragung vor Ort

In den Naturparken Barnim, Fläming und Niederlausitzer Heidelandschaft sollen ganzjährig Besucherzählungen und Besucherbefragungen durchgeführt werden.

Hierbei werden ausgeklügelte Zählverfahren mit Blitzinterviews und vertiefenden Befragungen angewandt, die unter Mitarbeit des dwif entwickelt und bereits an zahlreichen anderen Standorten in Deutschland erfolgreich eingesetzt wurden.

 

Ziel der Untersuchung ist es nicht nur, die Besucherströme zu messen, sondern auch festzustellen, welchen Einfluss das Label „Naturpark" auf die Zielgebietswahl hat.

Inzidenzanalyse soll Bilanz der regionalökonomischen Effekte aufzeigen

Für die Naturparke Barnim und Niederlausitzer Heidelandschaft geht das dwif im Rahmen dieses Projektes noch einer zweiten interessanten Fragestellung nach: Durch eine mehrstufige Inzidenzanalyse soll herausgefunden werden, wie die Bilanz der regionalökonomischen Leistungen der Naturparke tatsächlich ausfällt. Hierbei werden die in den Naturpark fließenden öffentlichen Mittel analysiert und danach geprüft, wohin diese Mittel (regional betrachtet) fließen.

Im Fokus stehen dabei sowohl Güterströme (Vorleistungsverflechtungen) als auch Nutzenströme (Einkommens- und Beschäftigungseffekte). Die Auswertung der relevanten Materialien erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber und den Akteuren Ort.

Den Auftakt für die anschließenden Erhebungen und Expertengespräche bildeten Workshops im Februar.

Erste Ergebnisse werden bereits im Sommer 2014 vorliegen, die gesamte Untersuchung wird sich bis zum Sommer 2015 erstrecken.

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