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Sparkassen-Tourismusbarometer Ostdeutschland 2016: Neue Strategien für die Reifephase gefragt.

Donnerstag, 10. März 2016

Rund 800 Gäste kamen am 10. März 2016 zur Vorstellung der ersten Ergebnisse des Sparkassen-Tourismusbarometers Ostdeutschland 2016 in den CityCube in Berlin anlässlich des 19. Tourismusforums des Ostdeutschen Sparkassenverbandes.

Im Mittelpunkt der Präsentation unseres Geschäftsführers Dr. Mathias Feige standen neue Strategien für den Tourismus in Ostdeutschland.

Die Marktstellung der ostdeutschen Destinationen ist stabil. Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt erzielten neue Allzeithochs, nur Thüringen und Sachsen mussten Einbußen in kauf nehmen. Zudem stieg 2015 der Umsatz im Gastgewerbe in allen ostdeutschen Bundesländern, ebenso wie die Gästezufriedenheit.

 

Evolution statt Revolution: Neue Strategien für den Ostdeutschland-Tourismus in der Reifephase

Allerdings verstärken sich die Anzeichen dafür, dass in der Reifephase Wachstum keineswegs selbstverständlich ist: Ein starkes Plus ist in aller Regel nur noch in Newcomer-Regionen wie den künstlichen Seendestinationen in Brandenburg und Sachsen oder durch Sondereffekte (z.B. BUGA Havelland) möglich.

Die Besucherzahlen in der ostdeutschen Freizeitwirtschaft stagnieren im Trend (2015 sogar -2,1 Prozent ggü. 2014). Zudem lagen die Gästezufriedenheit für Ostdeutschland und der Bundeswert laut TrustScore erstmals gleichauf.

Viele Kennzahlen sind also nach wie vor erfreulich, aber der jahrelange Wettbewerbsvorsprung der neuen Länder u.a. in der Gästegunst scheint aufgebraucht.

TrustYou ITB Tourismusbarometer 2016

 

Leitbegriffe im Tourismus ändern sich: von der Mengen- zur Wertsteigerung

Dabei sind es gerade die ländlichen Regionen Ostdeutschlands, die in den vergangenen Jahren punkten konnten. Diese touristisch attraktiven Räume sind und bleiben allerdings von einer erheblichen Strukturschwäche geprägt. Die Frage für die nächsten Jahre lautet deshalb: Welche Strategien ergeben sich für derartige „touristisch attraktive Abwanderungsräume"?

Für die Marktsicherungsstrategie von touristischen Märkten in der Reifephase bedeutet das, neue Schlüsselbegriffe bei Strategien und Aufgaben in den Fokus zu rücken. Es geht darum, die regionalwirtschaftliche Stabilisierungskraft des Tourismus stärker zu nutzen.

Ihr Fokus erweitert sich damit vom Besucher auf die Bevölkerung, die Betriebe und die Beschäftigten. Klassisches Wachstumsstreben tritt somit in den Hintergrund. Es geht nicht darum, weitere Zuwächse zu verhindern, nur sollten sie eher als Resultierende einer Wertsteigerung, denn als Selbstzweck einer Mengensteigerung begriffen werden. Das erfordert Bereitschaft und Mut zum Umdenken. Wertsteigerung und Vernetzung sind die Ziele der Zukunft.

Evolution ITB Tourismusbarometer 2016

 

Digitaler Wandel im Ostdeutschland-Tourismus

Wie die Digitalisierung den Ostdeutschland-Tourismus verändert lesen Sie hier.

 

Mehr Informationen

 

Infografik ITB Tourismusbarometer 2016

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