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Sparkassen-Tourismusbarometer 2016: Tourismus in Westfalen-Lippe wächst erneut

Mittwoch, 15. Juni 2016

Rund 150 Teilnehmer kamen am 13. Juni 2016 in die Stadthalle nach Kamen zur jährlichen Präsentationsveranstaltung des Sparkassen-Tourismusbarometers Westfalen-Lippe. Das Schwerpunktthema in diesem Jahr: Digitalisierung im Tourismus.
Die Tourismusbranche in Westfalen-Lippe bestätigt ihren Wachstumstrend aus dem Vorjahr: In den ersten vier Monaten des Jahres 2016 verzeichnete das Gastgewerbe nach exklusiven Vorabdaten von IT.NRW ein Plus von 1,3 Prozent bei den Übernachtungen. Wachstumsstärkste Region ist das Münsterland mit einem Plus von 3,8 Prozent auf 1,07 Millionen, gefolgt vom Ruhrgebiet mit 2,4 Prozent Zuwachs auf 1,97 Millionen Übernachtungen.


Auch das Sauerland legt zu. Es erreicht 1,93 Millionen Übernachtungen (+1,7 Prozent). Der Teutoburger Wald verzeichnet einen leichten Rückgang von 0,8 Prozent auf 1,92 Millionen. Die Region Siegerland-Wittgenstein bilanziert von Januar bis April 2015 einen Rückgang von 3,8 Prozent, der vor allem auf einen Nachfragerückgang bei den volumenstarken Hotels so­wie Versorge- und Rehakliniken zurückzuführen ist.

Dies sind die ersten Ergeb­nisse des Sparkassen-Tourismusbarometers Westfalen-Lippe 2016, das in diesem Jahr zum vierten Mal erscheint. Der Sparkassenverband Westfalen-Lippe präsentierte die Ergebnisse gemeinsam mit Dr. Mathias Feige und Karsten Heinsohn von der dwif-Consulting GmbH in der Kamener Stadthalle vor mehr als 150 Gästen aus der Tourismusbranche, aus Kommunen und Sparkassen.

 

Die Zahlen des Jahres 2015

Mit Blick auf das gesamte Jahr 2015 verzeichnete bei den Übernachtungszahlen in Westfalen-Lippe das Münsterland den stärksten Zuwachs: 199.000 Übernachtungen mehr als im Vor­jahr (+5,6 Prozent) sind der Spitzenwert in der Region. Westfalen-Lippe steigerte seine Zahlen insgesamt um 1,6 Prozent (+384.000 auf 24.712.042) und steuert 2016 auf Marke von 25 Millionen Übernachtungen zu.

Mit diesem Wachstum liegt Westfalen-Lippe auf dem Niveau des Landes NRW, aber unterhalb des bundesweiten Durchschnitts (+2,9 Prozent).

Die Freizeiteinrichtungen in Westfalen-Lippe, deren Marktentwicklung das Spar­kassen-Tourismusbarometer exklusiv erfasst, erlebten im Jahr 2015 insgesamt einen Nachfragerückgang (-1,3 Prozent auf 10,9 Millionen Besucher). Die Entwicklung in den einzelnen Angebotskategorien ist uneinheitlich: Während Burgen/ Schlösser, Zoos/Tierparks und Theater/Musicals zulegten, gingen die Besucherzahlen in Museen/Ausstellungen, Naturinfozentren und Landschaftsattraktionen zurück.

Die Erfolgsgeschichte der westfälisch-lippischen Burgen und Schlösser hält an: Mit einem Wachstum von 12 Prozent übertrafen sie das ohnehin gute Ergebnis des Vorjahres noch einmal deutlich. Das Besucherinteresse am Unesco-Weltkulturerbe Schloss Corvey ist weiterhin groß.


Gästezufriedenheit wächst

Die Gästezufriedenheit ist in allen Regionen in Westfalen-Lippe erneut gestiegen. Der Durchschnittswert der Online-Gästebewertungen liegt bei guten 81 von maximal 100 möglichen Punkten (TrustScore) und damit nur noch 0,7 Punkte unter dem bundesdeutschen Schnitt.

 

Ausgewählte Zahlen & Fakten auf einen Blick

Sparkassen Tourismusbarometer WL Ergebnisse 2016
Sparkassen Tourismusbarometer WL Infografik 2016
 

Schwerpunktthema Digitalisierung im Tourismus

Jedes Jahr bereitet das Tourismusbarometer ein besonderes Branchenthema auf. In diesem Jahr ist es die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die Tourismusbranche. Die hohe Dynamik der digitalen Entwicklung macht es den Betrieben oft nicht leicht, immer auf dem aktuellsten Stand zu sein. Gleichzeitig bietet die Digitalisierung Chancen für Kostensenkungen und Produktivitätssteigerungen.

„Die Digitalisierung verändert Wirtschaft und Gesellschaft so schnell wie zuvor vermutlich noch keine andere technische Revolution. Dass betrifft die Sparkassen genauso wie die Tourismusbranche", betont der Vizepräsi­dent des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe, Jürgen Wannhoff.

„Deswegen ist es richtig und wichtig, die Vorteile und die Chancen der Digitalisierung für den eigenen touristischen Betrieb zu erkennen." Man könne es sich nicht leisten, in der Tourismusbranche den „digitalen Anschluss" zu verlieren, „denn die Tourismusbranche ist eine feste Wirtschaftsgröße und ein wichtiger Arbeitgeber in unseren Regionen", so Wannhoff.

Quelle: Sparkassenverband Westfalen-Lippe

 

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