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Tourismuskonzeption Thüringer Wald 2025: Vier Produktmarken definiert

Dienstag, 17. Januar 2017

Nach einem Jahr Bearbeitungszeitraum, stellte das dwif im Dezember zusammen mit dem Projektpartner für Markenstrategie, BrandTrust, in Oberhof die erste Tourismuskonzeption für den Thüringer Wald vor.

Aufbauend auf einer umfassenden Bestandsanalyse mit zahlreichen Expertengesprächen, einer breiten Onlinebefragung und 18 Veranstaltungen vor Ort, wurde für den Thüringer Wald eine Tourismuskonzeption entwickelt, die die strategische Leitlinie für die nächsten 10 Jahre darstellen wird.

Die neue Produktmarkenstrategie bildet die Grundlage für das zukünftige Marketing des Regionalverbundes Thüringer Wald sowie dessen interne und regionalen Organisationsstrukturen.

 

 

Vier Produktmarken stehen in Zukunft für den Thüringer Wald

Aufbauend auf den Spitzenleistungen der Region wurden vier Produktmarken für den Thüringer Wald entwickelt:
  • Kulturregion Wartburg im Thüringer Wald
  • Aktivregion Rennsteig im Thüringer Wald
  • Naturregion UNESCO Biosphärenreservat im Thüringer Wald
  • Eventregion Oberhof im Thüringer Wald
In Zukunft sollen diese Produktmarken als Alleinstellungsmerkmale für den Thüringer Wald im „Schaufenster“ stehen und stellvertretend für alle anderen Angebote die Begehrlichkeit der Region erhöhen. Die Schaffung von Besuchsanreizen steht somit im Vordergrund, die exakte geographische Abgrenzung verliert an Bedeutung, da sie für den Besucher meist eine untergeordnete Rolle spielt.

Tourismuskonzeption Thueringer Wald Positionierung

 

Grundsätze für das Marketing und regionale Produktmarkenpartnerschaften

Aufbauend auf der Produktmarkenstrategie enthält die Marketingkonzeption, als einer von fünf Teilberichten der Tourismuskonzeption, Grundsätze für das zukünftige Marketing des Regionalverbund Thüringer Wald e.V. (RVTW).

Jede Produktmarke erhält eine eigene Entwicklungsstrategie, mit Zielgruppen- und Quellmarktbestimmung, Qualitätsstrategie und eigenen Marketingkanälen. Kirchturmdenken soll durch Leuchttürme als Aushängeschilder ersetzt werden, das Paritätssystem wird abgeschafft – im Marketing werden nur qualitativ hochwertige Partner, die individuelle Qualitätsstandards einhalten, hervorgehoben.

Dafür arbeitet der Regionalverbund Thüringer Wald mit ausgewählten Partnern in der Region in sogenannten „Produktmarkenpartnerschaften“ zusammen. 

 

79 Maßnahmen, 8 Maßnahmenfelder, 10 Schlüsselprojekte

In acht Maßnahmenfeldern wurden im Handlungsleitfaden der Tourismuskonzeption, Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung des Thüringer Waldes definiert. Zehn Schlüsselprojekte stellen dabei die zentralen Maßnahmen dar, die den Erfolg der Umsetzung der Konzeption maßgeblich beeinflussen.

Dabei geht es unter anderem um die Sicherung eines professionellen Umsetzungsmanagements, den Aufbau der vier Produktmarken und damit verbunden die Umstrukturierung der Geschäftsstelle des RVTW.

Auch eine Optimierung und nachhaltige Sicherung des Wegenetzes, die Anpassung subregionaler Strategien an die Konzeption sowie die Beratung und Qualifizierung von Leistungsträgern zählen zu Schlüsselprojekten der Tourismuskonzeption

Tourismuskonzeption Thueringer Wald Massnahmenfelder

 

Reger Austausch zwischen Experten aus dem Thüringer Wald in der Podiumsdiskussion

Vor einem großen Publikum bestehend aus den Mitgliedern des Regionalverbundes Thüringer Wald, präsentierte Markus Seibold Anfang Dezember zusammen mit Christoph Engl (BrandTrust GmbH) die Ergebnisse der Tourismuskonzeption.

Anschließend wurden unter der Moderation von Herrn Engl zusammen mit Rita Worm (Hotel Schieferhof), Marietta Schlütter (RVTW), Staatssekretär Georg Maier (TMWWDG), Rainer Engelhardt (TTG) und Markus Seibold (dwif) spezielle Aspekte der Zusammenarbeit und der vorliegenden Ergebnisse diskutiert.

Die Diskussionsteilnehmer durften zum Schluss einen Wunsch für den Thüringer Wald äußern. Das "Thüringer Wald-Team vom dwif" wünschen sich für die Zukunft des Thüringer Waldes vor allem eins: eingerissene Kirchtürme!


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