Fortschreibung der Kurstadtentwicklungskonzeption für die Stadt Templin

Bearbeitungszeitraum: 2012

Auftraggeber: Stadt Templin

1995 wurde ein erstes Kurstadtentwicklungskonzept für die Stadt Templin erstellt, das die Grundlagen für die staatliche Anerkennung als Thermalsoleheilbad schaffen sollte. In Vorbereitung auf die erneute Prädikatisierung wurde die Evaluierung und Fortschreibung in Auftrag gegeben.

Ziel der Fortschreibung war die Identifikation zentraler Handlungsfelder für die touristische Entwicklung Templins in den nächsten 10 bis 15 Jahren („Vision 2025") und die Entwicklung konkreter Projektideen für die Umsetzung.

Das dwif unterstützte den Auftraggeber durch folgende Leistungen:

  • Evaluierung der Konzeption von 1995, Darstellung der Tourismusentwicklung in den vergangenen 15 Jahren im Vergleich zu ausgewählten Benchmarkorten (Angebot und Nachfrage)
  • Öffentliche Workshops, Einzelgespräche und Vor-Ort-Besichtigungen wichtiger Einrichtungen

 

  • Trends im Gesundheits- und Aktivtourismus, Best-Practice-Beispiele aus anderen Regionen/Orten
  • Umfangreiche SWOT-Analyse nach Schwerpunktthemen für den Templin-Tourismus
  • Strategisches Handlungskonzept: Vision, strategische Themen und Zielgruppenausrichtung, umsetzungsorientierte Maßnahmenempfehlungen (Schlüsselprojekte und weitere Maßnahmen)

 

Projektergebnisse im Überblick

Als Vision für das Jahr 2025 formuliert das Kurstadtkonzept die Entwicklung Templins zu einem ländlich geprägten, familienorientierten Thermalsoleheilbad mit überregionalem Einzugsgebiet. Damit macht sich das Thermalsoleheilbad Templin auf den Weg, in den nächsten Jahren neben dem bereits gut entwickelten Aktivtourismus deutlich in das Kernsegment Gesundheitstourismus zu investieren. Dabei soll insbesondere die Zielgruppe der Familien angesprochen werden. Templin wäre damit deutschlandweit der erste Kurort, der sich konsequent auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe ausrichtet.

Für die Umsetzung der strategischen Ausrichtung enthält das Konzept ein Sechs-Punkte-Programm, das mit rund 40 Handlungsempfehlungen untersetzt ist.

Die fünf Schlüsselprojekte umfassen Vorschläge für

  • ein leistungsfähiges Umsetzungsmanagement,
  • die Entwicklung der gesundheitstouristischen Infrastruktur und Angebote
  • die kurörtliche Ortsgestaltung
  • eine Qualitätsoffensive sowie
  • das Innenmarketing und die Anbietervernetzung
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