dwif-Corona-Kompass

Wir möchten Destinationen, Gastgewerbe und Freizeitwirtschaft an dieser Stelle nutzenstiftende Fakten zu den Auswirkungen der aktuellen Krise geben und gemeinsam mit Ihnen den Blick in die Zukunft richten.

Sie alle sind mit der Bewältigung der durch das Coronavirus ausgelösten Krise beschäftigt. Die Nachfrage ist eingebrochen, Existenzen stehen auf dem Spiel, ein Ende ist nicht absehbar, wenngleich Recovery-Strategien vielerorts mittlerweile zumindest wieder eine Perspektive bieten. Wie groß die Verluste an Nachfrage, Umsätzen und Einkommen sein werden, wird sich erst allmählich herausstellen.

SICHER IST: Unsere Branche trifft es extrem hart und sie wird eine lange Erholungsphase benötigen.

SICHER IST AUCH: Die Unternehmer*innen, Geschäftsführer*innen und alle diejenigen, die Rückgänge quantifizieren und darüber in internen Gremien oder der Öffentlichkeit berichten müssen, werden fragen: Trifft es uns härter als andere, genauso stark oder kommen wir vielleicht glimpflicher davon, weil unsere kreativen Gegenmaßnahmen die Folgen abfedern? Leidet der Übernachtungstourismus stärker als der Tagestourismus? Wie sehr trifft es die einzelnen Segmente der Freizeitwirtschaft?

Sie brauchen Vergleichszahlen, wir liefern Ihnen das erforderliche Benchmarkwissen: Schritt für Schritt und immer dann, wenn belastbare Daten vorliegen. Wie Sie es von uns kennen, sind es Zahlen und Fakten aus unserem dwif-eigenen Datenschatz sowie aus weiteren, fundierten Quellen.

dwif-Corona-Kompass liefert Fakten

Wichtige Schlüsselkennziffern mit kommentierten Infografiken finden Sie in unserem dwif-Corona-Kompass. Diese können Sie mit Ihrer Situation vor Ort vergleichen.

Laufend aktualisierte Einschätzungen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Deutschlandtourismus und unser Blick auf die zu erwartenden Regenerationsgeschwindigkeiten in einzelnen Tourismusseg-menten runden unser Informationspaket ab.

Rund 35 Mrd. Euro Verlust

in den Destinationen in Deutschland durch die Auswirkungen des Coronavirus
allein in den Monaten März, April und Mai 2020

Nach unserer Hochrechnung ist allein für die Monate März, April und Mai 2020 mit Umsatzeinbußen von rund 35 Mrd. Euro in den Destinationen in Deutschland* zu rechnen. Der Tagestourismus hat daran einen Anteil von knapp 60 Prozent.

Rund 24 Prozent beträgt der Marktanteil der Monate März, April und Mai am Gesamtjahr im Deutschlandtourismus. Dies gilt für Übernachtungen und noch stärker für den Tagestourismus (über 27 Prozent).

24 % Marktanteil der Übernachtungen der Monate März, April und Mai an einem „Normaljahr“

Für die Berechnung des Umsatzausfalls konnten die Übernachtungszahlen der amtlichen Statistik für März sowie aktuelle Zahlen des dwif-Tagesreisenmonitors berücksichtigt und die Nachfrage für den Mai auf Basis der jeweiligen Lockerungen der Reise- und Bewegungseinschränkungen sowie Wiedereröffnungen einzelner Segmente und Anbietergruppen hochgerechnet werden.

*Fahrtkosten für die An- und Abreise sowie die notwendigen Vorleistungen sind dabei noch nicht berücksichtigt.

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Update 31. August 2020

105 Mio. weniger Übernachtungen im Deutschland-Tourismus zwischen Januar & Juni 2020

Die Halbjahreszahlen vom Statistischen Bundesamt für das erste Halbjahr 2020 sind da. Und sie zeigen schwarz auf weiß, wie sehr der Deutschland-Tourismus unter der Corona-Pandemie in den letzten Monaten gelitten hat und vor welchen Herausforderungen die Branche auch in den kommenden Monaten stehen wird. In einigen Regionen zeichnet sich im Juni jedoch ein leichtes Aufatmen ab.

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Worauf wir uns jetzt einstellen müssen

dwif Corona-Kompass Übernachtungstourismus

ÜBERNACHTUNGSTOURISMUS

Der Marktanteil der Übernachtungen für die Monate März, April und Mai an einem Normaljahr liegt in Deutschland laut amtlicher Statistik zwischen 20 und 25 Prozent (abhängig vom Bundesland und Destinationstyp). Dieser Wert gibt somit eine Orientierung für die zu erwartenden Nachfrageausfälle, hochgerechnet auf das Gesamtjahr und nach aktuellem Stand.

Umsatzausfälle in Höhe von 15 Mrd. Euro

In unseren vorläufigen Schätzungen gehen wir für den Übernachtungstourismus von Umsatzausfällen in Höhe von knapp 15 Mrd. Euro in den Destinationen in Deutschland für den Zeitraum März/April/Mai 2020 aus.

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Neben den akuten Effekten rechnen wir im weiteren Saisonverlauf 2020 damit, dass sich die Feriendestinationen auf ein verstärktes Kurzfristgeschäft einstellen müssen, das geprägt sein wird von Stornierungen und Zurückhaltung bei Vorbuchungen bestimmter Zielgruppen (durch z. B. subjektives Unsicherheitsempfinden). Gleichzeitig erwarten wir vermehrt Anfragen derer, die schlicht „raus wollen“.

Die Geschwindigkeit der Recovery und die Chancen, wieder Umsatz zu generieren, sind dabei immer stärker von den jeweiligen Bundesland-Regelungen abhängig, in dem sich ein Betrieb befindet. Und eben diese Rahmenbedingungen werden zunehmend intransparent. Immer mehr Bundesländer gehen den Weg, lediglich den Rahmen zu Hygienevorschriften und Abstandsregeln vorzugeben. Die Details, die Umsetzung und die Prüfung werden nach unten delegiert. Orte, Betriebe und Gesundheitsämter tragen dafür die Verantwortung. Offen ist, wie das in der Praxis tatsächlich umgesetzt und kontrolliert wird.

In Städten ist eine weitere Zuspitzung zu erwarten, da es hier noch keine umfassenden Lösungsansätze oder Stufenpläne z. B. für das Veranstaltungsgeschäft gibt, wenngleich einige Bundesländer bereits erste Schritte in diese Richtung gehen. Längere Planungszeiträume sowie Ängste und Unsicherheiten werden das Geschäft noch länger begleiten. Wir gehen davon aus, dass der derzeitige Attraktivitätsverlust durch
das Meiden einer hoher Personendichte und die nur schwer mögliche „Teilhabe am Stadtleben“ noch mindestens bis nächstes Jahr andauern wird.

Atmosphäre/Flair, Bummeln, Gastroerlebnisse und Veranstaltungen besuchen – eben vieles von dem, was den Aufenthalt in einer Stadt attraktiv macht, wird in der gewohnten Form nicht möglich sein. Hinzu kommt die in der Regel höhere Bedeutung des internationale Reiseverkehrs, der länger brauchen wird, um wieder anzuspringen.

Ob sich die Corona-Krise langfristig stärker auf den Deutschland-Tourismus oder den Outgoing-Tourismus der Deutschen auswirken wird und in welche Richtung, kann noch niemand einschätzen. Auch wenn ab Mai/Juni 2020 die Stufenpläne der Bundesländer zur Recovery von Freizeit und Tourismus anlaufen und damit auch wieder privat motivierte Reisen in die deutschen Destinationen erlaubt sind, ist weiterhin mit starken und lang anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie zu rechnen.

Bundesländerwerte im Überblick


GASTGEWERBE

Nach mehreren Rekordjahren in Folge und erfolgreichen Zeiten des Wachstums ist die Corona-Pandemie für das Gastgewerbe ein echter Stresstest. Durch die vergleichsweise niedrigen Eigenkapitalquoten verfügen die meisten Gastgewerbe-Betriebe über wenige Reserven, eine derartige Krise länger durchzustehen. Insbesondere in der Gastronomie, wo die Eigenkapitalquoten meist deutlich im einstelligen (oder sogar negativen) Bereich liegen, dürfte sich die betriebswirtschaftliche Situation noch dramatischer entwickeln.

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Doch nicht nur die radikalen Umsatzeinbußen treffen die Branche ins Mark. Die hohen Fixkostenbelastungen stellen ein weiteres gravierendes Problem dar. Personal- und Mietaufwandsquoten mit zum Teil deutlich über 40 Prozent drücken auf die Liquidität.

Die verhältnismäßig niedrigen Cashflow-Raten machen deutlich, welch geringe Mittel den Gastgewerbe-Betrieben aus eigener Kraft für die so notwendigen Maßnahmen in Erneuerungen, Renovierungen etc. im Allgemeinen zur Verfügung stehen. Investitionsquoten von zumeist unter 2 Prozent sind daher oftmals auch ein Resultat dieser mäßigen Innenfinanzierungskraft. Die Umsatzeinbußen durch die aktuellen Entwicklungen lassen die Befürchtung zu, dass viele Betriebe ihre Investitionen bis auf Weiteres zurückstellen werden und dadurch ein großer Investitionsstau entsteht bzw. dieser verstärkt werden wird.

Durch die Möglichkeit der Wiedereröffnung haben viele Betriebe eine Perspektive bekommen. Da-bei müssen jedoch Abstandsregelungen, Kontingentierung und strenge Hygienevorschriften berücksichtigt werden. Nach einer Umfrage des Dehoga benötigen die Betriebe für einen erfolgreichen Wiedereinstieg jedoch nach Eigenangaben rund 70 Prozent ihres durchschnittlichen Umsatzes. Jeder Betrieb muss entsprechend individuell kalkulieren, was eine Eröffnung mit Einschränkungen bedeutet, wenn z. B. in einem Gastronomiebetrieb nur 50 Prozent der Plätze besetzt werden können, jedoch das Personal im Service und Küche annähernd auf Vollbetrieb fahren muss, um den Betrieb sicher zu stellen, zusätzlich aber noch weitere Fixkostenbelastungen entstehen, z. B. durch Sicherheitspersonal, Online-Reservierungssoftware und /oder Hygienevorschriften.

Die Branche wird somit bis zur Aufhebung der Restriktionen weiteren Unterstützungsbedarf haben.

dwif-Einschätzungen zu Corona-Hilfsmaßnahmen

Mehrwertsteuersenkung: Die Mehrwertsteuersenkung auf 7 Prozent wurde bereits beschlossen. Allerdings befristet auf ein Jahr ab dem 1. Juli 2020 und nur auf Speisen, nicht auf Getränke. Die erhofften Effekte wie Anhebung der Gehälter, gesteigerte Investitionen o. Ä. werden sich allerdings erst zeitverzögert zeigen. Wahrscheinlich ist, dass die freiwerdenden Gelder erst einmal für die Existenzsicherung der Betriebe verwendet werden. Doch auch dafür müssen erst wieder Umsätze in erheblichem Umfang auflaufen.

Kurzarbeitergeld: Die Arbeitnehmer*innen profitieren derweil von der Neuregelung des Kurzarbeitergeldes mit Erhöhungen ab dem 4. und 7. Monat. Bei den verhältnismäßig niedrigen Gehältern, der nicht Berücksichti-gung von Trinkgeldern und Zuschüssen im Gastgewerbe ist dieser Schritt enorm hilfreich.). Wichtig in diesem Zusammenhang wären aber auch die Sicherstellung der erforderlichen personellen Kapazitäten bzw. eine digitale Abwicklung der neuen Kurzarbeiterregelung innerhalb der Bundesagentur für Arbeit, damit die Gelder zeitnah zur Verfügung gestellt werden können.

Liquiditätsengpässe: Liquiditätshilfen, die schnell und unbürokratisch zur Verfügung gestellt werden können, werden dringend benötigt. Müssen die Gelder zurückbezahlt werden, droht mittel- bis langfristig ein Investi-tionsstau, der die Branche anhaltend gefährden könnte.

dwif Corona-Kompass Gastgewerbe

dwif Corona-Kompass Freizeitwirtschaft & Tagestourismus

FREIZEITWIRTSCHAFT & TAGESTOURISMUS

Der Tagestourismus ist ein milliardenschweres Standbein im Deutschlandtourismus, wichtig für eine kontinuierliche Auslastung vieler Betriebe über das gesamte Jahr hinweg und gleichzeitig in vielen Bereichen eine epidemiologische Herausforderung.

Umsatzausfälle in Höhe von 20 Mrd. Euro

In einem „Normaljahr“ entfällt mehr als jeder vierte Tagesausflug auf den Zeitraum März/April/Mai. Zudem gehören die Einrichtungen, die von Schließungen betroffen waren und sind, zu den Top-Aktivitäten der Ausflügler*innen. Nach unserer vorläufigen Schätzung könnten sich die Umsatzausfälle für diese drei Monate im Tagestourismus auf gut 20 Mrd. Euro belaufen.

Im dwif-Tagesreisenmonitor erheben wir kontinuierlich Marktdaten zum Tagestourismus. Inzwischen liegen uns aktuelle Zahlen zum Tagesreiseverhalten der Deutschen im ersten Halbjahr 2020 vor.

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Die Ergebnisse des dwif-Tagesreisenmonitors zeigen eindrucksvoll, wie sich das Tagesausflugsverhalten wöchentlich verändert hat. Grundsätzlich ist zu beobachten:

  • Gastronomiebesuche sind eingebrochen
  • Besuch von Freizeiteinrichtungen und Veranstaltungen sind eingebrochen
  • Nach einem Shoppingboom zu Beginn des Monats März kam dieser durch die Schließung der Geschäfte jäh zum Erliegen.
  • Die klassische „Spazierfahrt“ erlebte eine beeindruckende Renaissance.

Dass dennoch Tagesauflüge durchgeführt wurden, liegt auch daran, dass jegliche Art von Aufenthalten in der Landschaft und der Natur (Spazieren, Wandern, Radfahren) in ihren Anteilswerten stark gestiegen sind.

Mehr erfahren Sie in unserer News Tagesreiseverhalten der Deutschen in Zeiten der Corona-Krise: Aktuelle Daten & Fakten vom 27. Juli 2020.

Wir sind weiterhin überzeugt, dass die Regenerationsgeschwindigkeit im Tagestourismus sehr hoch ist. Aber: Das ursprüngliche Tagesreisevolumen bzw. ein Umsatz von 100 Mrd. Euro jährlich in Deutschland (2019) wird kurz- bis mittelfristig kaum erreicht werden. Die Gründe dafür sind, dass

  • viele Anlässe noch längerfristig keine Impulsgeber für eine Tagesreise sein werden (Besuch von Veranstaltungen oder bei Tagesgeschäftsreisen der Besuch von Tagungen, Messen, Kongressen),
  • die Mengenbeschränkungen in Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen für eine Reduzierung der Tagesausflüge sorgen,
  • gleichzeitig nicht alle aktuell vermiedenen Veranstaltungs- oder Freizeitparkbesuche durch andere Tagesausflugsformen substituiert werden.

Und wenn die Krise abflaut?

Unsere Kurzeinschätzungen zur Regenerationsgeschwindigkeit wichtiger Marktsegmente

Seit März 2020 erarbeiten wir kontinuierlich Aktualisierungen, welche Marktsegmente sich mit welcher Geschwindigkeit erholen könnten. Dabei handelt es sich um „natürliche“ Regenerationsgeschwindigkeiten aus Marktperspektive (ohne staatlich gelenkte Eingriffe) und unter Voraussetzung einer schrittweisen Rücknahme der Restriktionen. Sie stellen keine Empfehlungen für eine Reihenfolge dar.

  • Regeneration Tagestourismus: sehr schnell

    • rasche Teilregeneration mit bedingten Nachholeffekten zu erwarten; ein Normalniveau ist 2020/2021 eher nicht zu erreichen
    • sehr schneller hoher Nachfragedruck auf öffentliche Bereiche, Gastronomie, Freizeiteinrichtungen nach Lockerung der Restriktionen (insb. Hotspots)
    • Belastung durch steigenden Individualverkehr
    • Verringerte Umsatzmöglichkeiten durch „Mengenbeschränkung"
    • zunächst ist mit einer Regeneration im direkten Wohnumfeld der Besucher*innen (geringe Entfernungen) zu rechnen

  • Regeneration Geschäftsreiseverkehr: schnell

    • schnelle Regeneration aufgrund von Nachholbedürfnis wahrscheinlich
    • standardmäßige Infragestellung persönlicher Begegnungen/rigideres Travel-Management der Firmen
    • mittelfristig könnten bewährte neu eingeübte digitale Kommunikationsformate die Nachfrage reduzieren
    • behördliche/firmeninterne Vorgaben bzgl. erlaubter Anzahl von Personen bei Treffen
    • Einflussfaktor: Erlaubnis für grenzüberschreitende Fahrten

  • Regeneration MICE-Sektor: mittel bis langsam

    • sehr stark von behördlichen Auflagen geprägt
    • Versammlungsrestriktionen/Großveranstaltungen)
    • bewährte neu eingeübte digitale Kommunikationsformate reduzieren Nachfrage
    • internationale Reisebeschränkungen
    • Hygiene und Abstandsvorgaben kaum bis extrem schwierig einzuhalten
    • Begleitprogramm nur eingeschränkt attraktiv
    • raschere Regeneration bei kleineren Veranstaltungen

  • Regeneration längere Urlaubsreisen: mittel

    • Chance auf Inlandsreiseboom (Sicherheitsbedürfnis; internationale Reisebeschränkungen), aufgrund längerer Planungszeiträume kaum Nachholeffekte; derzeit zeichnen sich in den Vorbuchungen schon längere Aufenthaltsdauern ab
    • nach Öffnung der Grenzen auch Nachfrage aus den Nachbarländern mit einer erdgebundenen Anreise
    • ggf. negative Wirkungen von Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit/Einkommensausfällen
    • Belastung durch steigenden Individualverkehr
    • bestimmte Unterkunftsformen im Vorteil (Ferienwohnungen/-häuser, Freizeitwohnsitze, Camping)

  • Regeneration Kurzreisen (Verwandten-/Bekanntenbesuche, naturbezogener und Wohnmobil-Tourismus): schnell

    • starkes Nachholbedürfnis/hoher Nachfragedruck
    • vornehmlich Inlandsgetrieben
    • Preissensibilität und ggf. (temporär) geringeres verfügbares Einkommen
    • Belastung durch steigenden Individualverkehr
    • bestimmte Unterkunftsformen im Vorteil (Ferienwohnungen/-häuser, Freizeitwohnsitze, Camping)

  • Regeneration Kurzreisen (Städte-, Kultur- und Eventreisen): mittel

    • starkes Nachholbedürfnis/hoher Nachfragedruck steht
    • Nutzungskonkurrenz der eigenen Bevölkerung gegenüber
    • Belastung durch steigenden Individualverkehr
    • vornehmlich Inlandsgetrieben und nach Öffnung der Grenzen aus den Nachbarländern mit einer erdgebundenen Anreise
    • Attraktivitätsverlust: hohe Personendichte, „Teilhabe am Stadtleben“ nur eingeschränkt möglich (Atmosphäre/Flair, Bummeln, Gastroerlebnisse, Veranstaltungen)

Für alle Marktsegmente gilt

Vertrauen, der Wunsch der Menschen, sich aus den Einschränkungen zu „befreien“, aber auch Kund*innenbindungsmaßnahmen und eine transparente Kommunikation der Destinationen und Betriebe werden eine wichtige Rolle spielen. Denn Ängste und Unsicherheiten bleiben ständige Begleiter, bei Gästen, Anbietern und Mitarbeiter*innen. Aufklärung vorab und vor Ort, Besucherlenkung und Rücksichtnahme erhalten dadurch eine noch zentralere Bedeutung.

Wir unterstützen Sie!

Unser Team steht Ihnen bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie mit Rat, Tatkraft und speziellen Beratungsleistungen zur Seite.

Berechnungen & Beratung für Ihre Destination

Wir quantifizieren für Sie die pandemieinduzierten Umsatzverluste in Ihrer Destination und unterstützen Sie bei der Ausarbeitung eines Aktionsplans.

Coaching in der
Corona-Krise

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Fokus Destinationsmanagement

dwif-Corona-MindMap

Wie sich das Destinationsmanagement in der Restart-Phase verändert und was jetzt für DMOs wichtig wird

UPDATE*  MindMap 2.0: Post-Lockdown – was jetzt für DMO wichtig wird

Unsere Anfang April 2020 veröffentlichte dwif-Corona-MindMap 1.0 hat in der Branche viel Anklang gefunden. Uns erreichten zahlreiche Anregungen und Impulse aus verschiedenen Regionen. Die Gespräche mit Branchenvertreter*innen und Destinationsmanager*innen im Rahmen unserer Corona-Coachings haben uns zu einer Neuauflage der dwif-Corona-MindMap 2.0 inspiriert.
Die nun beginnende Restart-Phase ist genau der richtige Anlass, die Aufgabenschwerpunkte von DMOs in Zeiten von und nach Corona neu zu justieren. Unsere MindMap 2.0 soll dabei eine erste Orientierung geben.

dwif-Corona-MindMap 2.0

Fokus Gastgewerbe

Fakten & Tipps

Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf das Gastgewerbe und die Hotellerie? Was passiert aktuell in der Branche und worauf sollte sie sich mittelfristig in der Krise einstellen?

25. & 26. November 2020

4. Touristik Immobilien Gipfel: Fokus Ferienhotellerie

In diesen turbulenten Zeiten ist der Handlungsbedarf bei den Themen „Entwicklung des deutschen Tourismus“ und „Ferienhotellerie“ extrem. Wie werden Hoteliers die Auszeit nutzen, um auf den Markt verstärkt und resilienter zurückzukehren? Welche Erwartungen werden die deutschen und (ob überhaupt) ausländischen Gäste haben? Welche Marken bleiben bestehen und welche verlassen die Bühne?

Diese Entwicklung ist untrennbar mit der Immobilienbranche verbunden. Der 4. Touristik Immobilien Gipfel hat das Ziel, dem seit Jahren wachsenden touristischen Bedarf und der Herausforderung der Coronakrise gerecht zu werden.

Dr. Mathias Feige fasst die wesentlichen Aspekte für die Branche in seinem Vortrag "Ferienhotellerie im Fokus: Marktstruktur, Standorte und KonzepteSteigerung der Nachfrage und Professionalisierung der Branche" zusammen.

Das Gastgewerbe in Zeiten der Corona Krise

Unsere dwif-Experten Stefan Obermoser und Heiko Rainer geben im Rahmen der Lernkurve von destinet.de ihre Einschätzung der Lage im Gastgewerbe (Stand Mitte April 2020), wohlwissend, dass die Dynamik der Krisenentwicklung noch gar nicht absehbar ist.

Vieles ist ungewiss, aber einige wichtige Schritte können Sie als Gastgeber bereits jetzt umsetzen! Wir unterstützen Sie mit Rat und Tat dabei.

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