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dwif-Corona-Kompass: 46 Mrd. Umsatzverlust in den Destinationen in Deutschland März bis August

Donnerstag, 05. November 2020

Nach unseren exklusiven Berechnungen beläuft sich der Umsatzausfall in den Destinationen in Deutschland für den Zeitraum März bis August 2020 auf über 46 Mrd. Euro. Das entspricht wöchentlichen Umsatzeinbußen in Höhe von knapp 1,8 Mrd. Euro. Für den November rechnen wir mit einem weiteren Umsatzausfall durch den Lockdown in Höhe von über 10 Mrd. Euro. Mehr dazu in unserem Update des dwif-Corona-Kompass.

dwif-Corona-Kompass: 46 Mrd. Umsatzverlust in den Destinationen in Deutschland März bis August (Bild:myboys.me/stock.adobe.com)
Aktuelle Fakten zu den Corona-Auswirkungen

Umsatzausfälle von 46,6 Milliarden Euro

Der Deutschlandtourismus hat mit Umsatzausfällen von 46,6 Milliarden Euro zwischen März bis August 2020 zu kämpfen. Allein für November ist nochmals mit Umsatzausfällen in Höhe von 10,2 Milliarden Euro zu rechnen. Wird der Lockdown bis in den Dezember verlängert, kommt ein Verlust von weiteren 9,5 Milliarden Euro hinzu. Das ergeben unsere aktuellen Analysen des Corona-Kompass im Auftrag des Deutschen Tourismusverbandes (DTV).

DTV-Präsident Reinhard Meyer: „Die Zahlen belegen: Die Corona-Pandemie hat ein Milliardenloch in die Kassen der Gastronomie- und Unterkunftsbetriebe, Veranstalter, Kultur- und Freizeiteinrichtungen von der Ausflugsschifffahrt über Freizeitparks, Museen, und Zoos bis zu Bergbahnen und Stadtführern, aber auch im für Touristen so wichtigen Einzelhandel gerissen. Selbst in den Sommermonaten konnten die Verluste nicht aufgeholt werden. In der Bilanz gibt es durch alle Segmente und Regionen hindurch nur Verlierer, die sehr stark bis weniger stark betroffen sind. Die Pandemie wird zur Existenzkrise. Der November-Lockdown droht endgültig vielen Betrieben die wirtschaftliche Basis zu entziehen.“

 

dwif-Corona-Kompass 2020 Update November: Umsatzausfall

 

Unser Geschäftsführer Dr. Mathias Feige dazu: „Ganz besonders hat es die Städte mit ihrer großen Bedeutung für den Geschäftsreiseverkehr sowie dem Tagungs-, Kongress- und Veranstaltungsgeschäft getroffen, aber selbst die Küstenregionen, die sich im Sommer einer hohen Nachfrage erfreuten, haben in der Gesamtbilanz ein Minus zu verkraften. Der Lockdown im November wird daher nicht nur in den Städten, sondern überall die Lage verschlimmern, und wenn das Dezembergeschäft mit Weihnachtsmärkten, Weihnachtsfeiern und Adventsshopping auch noch wegbrechen sollte, werden das viele Betriebe nicht überleben.“

 

Erfahren Sie mehr in unserem dwif-Corona-Kompass

dwif-Corona-Kompass Update September 2020 Die Umsatzausfälle durch ausbleibende Gäste und zunehmend unter Druck geratende öffentliche Haushalte führen auch bei Tourismusorganisationen zu existenziellen Fragen sowie zur Überprüfung der freiwilligen Aufgaben durch die Kommunen.

Wir möchten Destinationen, Gastgewerbe und Freizeitwirtschaft nutzenstiftende Fakten zu den Auswirkungen der Corona-Krise geben und gemeinsam mit Ihnen den Blick in die Zukunft richten. Unser Update vom 05. November 2020 informiert Sie über die aktuelle Lage und unsere fachliche Einschätzung der Entwicklung.

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