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Urlaubsgäste in Deutschland aus dem In- und Ausland: Infografik mit Zahlen & Fakten

Freitag, 01. März 2019

Pünktlich zur ITB in der kommenden Woche ist unsere aktuelle Infografik der deutschlandweiten Gästebefragung Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus erschienen.

Wir zeigen Ihnen auf einen Blick die neuesten Infos zur Gästestruktur und den Stationen der Customer Journey der Urlaubsgäste in Deutschland. Fakten gefällig?

Der Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus – unsere deutschlandweite Gästebefragung von Urlaubsgästen und Geschäftsreisenden – wurde 2007 ins Leben gerufen. Seit mehr als 10 Jahren stellt sie für die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. eine zentrale Informationsquelle über ausländische Gäste aus 15 verschiedenen Herkunftsländern und zahlreiche Destinationsmanagement-Organisationen in Deutschland nutzen das Tool, um individuelle Auswertungen für ihre Zielgruppen vorzunehmen.

 

2019 starten wir bereits ins zwölfte Befragungsjahr

Seit 2007 wurden bereits rund 136.000 Vor-Ort-Interviews mit Übernachtungsgästen aus dem In- und Ausland durchgeführt. Damit ist der Qualitätsmonitor eine der umfassendsten Informationsquellen zum Thema Gästeverhalten und Gästezufriedenheit in Deutschland.

Diesen Datenschatz möchten wir Ihnen als Tourismusexpert*innen natürlich nicht vorenthalten. Unser Marktforschungsteam hat deshalb auch in diesem Jahr wieder die wichtigsten Fakten zu den Urlaubsgästen aus dem In- und Ausland in Deutschland für Sie in einer kompakten Infografik zusammengefasst

Druckversion der Infografik downloaden

 

Qualitaetsmonitor Gaestebefragung Infografik I dwif

Gästestruktur

Urlaubsgäste in Deutschland sind im Schnitt 43,7 Jahre alt und reisen zu rund 40% als Paar. 15% der Urlauber*innen in Deutschland sind alleine unterwegs.

Ein Blick in ausgewählte Details: Gäste in den Städten sind im Durchschnitt etwa zwei Jahre jünger, Urlauber an der Küste (Nord- und Ostsee) rund zwei Jahre älter. Der Anteil der Familien mit Kindern unter 14 Jahren liegt in den alpinen Bergregionen bei deutlich überdurchschnittlichen 45%, in den Mittelgebirgen hingegen beispielsweise bei 20%.

Der Stammgästeanteil (Besuchserfahrung in der Region) liegt im Schnitt bei 18% – bei den über 70-Jährigen erhöht sich die Quote auf 30%.

Qualitaetsmonitor Gaestebefragung Infografik II dwif

Informations-, Entscheidungs- & Buchungsverhalten

Rund sechs von zehn Gästen benötigen Informationen zu ihrem Deutschlandurlaub. Die Hauptinformationsquellen sind vorrangig die Internetseiten der Unterkünfte und der Tourismusorganisationen sowie Gespräche mit Freund*innen, Bekannten und Verwandten.

Ein Viertel der Deutschland-Urlauber*innen aus dem In- und Ausland bucht den Aufenthalt innerhalb der letzten vier Wochen vor Reiseantritt. Gebucht wird hauptsächlich online (51%) und direkt bei der Unterkunft (60%).

Ein Blick in ausgewählte Details: Jüngere Urlaubsgäste bis 29 Jahre buchen spontaner und informieren sich häufiger über ihr persönliches Umfeld. Gäste ab 60 Jahre informieren sich (auch aufgrund ihres vergleichsweise hohen Stammgästeanteils) insgesamt weniger. Die Internetseite der Reiseveranstalter ist für sie in der Informationsphase jedoch deutlich wichtiger, als dies für andere Altersgruppen der Fall ist.

Gäste, die einen Städtetrip planen, informieren sich häufiger über das Onlineangebot auf Buchungs- aber auch Bewertungsplattformen und auch Freund*innen, Bekannte und Verwandte erzielen überdurchschnittliche Werte. Die Internetseiten der Unterkünfte sowie der Tourismusorganisationen spielen für die Städteurlauber*innen dagegen eine etwas geringere Rolle, als dies deutschlandweit der Fall ist. In Bergregionen wiederrum erhalten genau diese Infoquellen absolute Spitzenwerte.

Qualitaetsmonitor Gaestebefragung Infografik III dwif

Durchführung der Urlaubsreise

Städte- und Erholungsurlaube sind die wichtigsten Urlaubsarten der in- und ausländischen Über-nachtungsgäste in Deutschland. Hotels/Hotels garnis sind dabei die am häufigsten genutzte Unterkunftsart. Während des Urlaubs sind Besuche von Restaurants-/Cafés und Sehenswürdigkeiten, Flanieren/Bummeln sowie einfach mal auszuspannen die beliebtesten Aktivitäten.

Ein Blick in ausgewählte Details: In den Städten übernachten 81% der Urlauber in Hotels/Hotels garni. In den Mittelgebirgen liegt dieser Wert bei 43%, an den Küstenregionen beispielsweise nur bei 17% und in den Bergregionen dominieren (wie an der Küste auch) die Ferienwohnungen. Familien mit Kindern unter 14 Jahren bevorzugen in der Mehrheit (52% ) Ferienwohnungen/Appartements/Privatquartiere als Unterkunftsform und auch Campingplätze sind bei dieser Zielgruppe überdurchschnittlich beliebt.

Bei der Analyse der Urlaubsarten wird deutlich: Aktivere Formen (wie Wander- oder Radurlaube) sind bei Alleinreisenden unterdurchschnittlich beliebt. Paare, aber auch Familienverbände (mehrere Generationen) können sich überdurchschnittlich häufig für einen Wellness- und Schönheitsurlaub begeistern. Die Küstenregionen sind dominierend bei der Urlaubsform „Erholungsurlaub“, schneiden aber auch beim Natur- und Wellnessurlaub überdurchschnittlich ab. Die Mittelgebirge können nur beim Thema Gesundheitsurlaub überdurchschnittlich punkten – bei allen anderen Urlaubsarten liegen sie im oder unter dem Durchschnitt.

Sehenswürdigkeiten zu besuchen (deutschlandweit bei 55%) ist für Alleinreisende deutlich weniger attraktiv (31%), bei Reisegruppe erzielt diese Aktivität einen Spitzenwert von 82% . Der Wunsch nach Ruhe und Ausspannen nimmt mit dem Alter deutlich zu und liegt bei den 60 bis 69-Jährigen bei 41%, bei den über 70-Jährigen bei 59%.

Shopping ist bei Paaren, die mit Freund*innen reisen eine sehr beliebte Aktivität (46%). Familien mit Jugendlichen geben auffallend häufig an, Naturziele (46% im Vergleich zu einem Durchschnitt von 26%) aber auch UNESCO Weltnatur- und Weltkulturerbestätten zu besuchen (35% im Vergleich zu 7%) und auch beim Thermen-/Erlebnisbadbesuch liegen sie mit einer Aktivitätsrate von 38% (im Vergleich zu 21%) deutlich über dem Durchschnitt.

Qualitaetsmonitor Gaestebefragung Infografik IV dwif 

Zufriedenheit, Wiederbesuchs- & Weiterempfehlungsabsicht

Die Deutschland-Urlauber sind mit ihrem Aufenthalt insgesamt zufrieden (Gesamtzufriedenheit: 1,8 bei einer Skala von 1 = äußerst begeistert; 6 = sehr enttäuscht). Viele Angebote und Service werden in einer Spanne zwischen 1,8 und 2,0 (und damit solide, aber nicht herausragend) bewertet. Interessant dabei: Jüngere Urlaubsgäste bewerten eine ganze Reihe der Angebotsaspekte deutlich kritischer.

Wobei es durchaus Bereiche gibt, die sogar im deutschlandweiten Durchschnitt (und damit über alle Zielgruppen) hinweg eher kritische Bewertungen ernten: So wünschen sich die Urlaubsgäste aus dem In- und Ausland, insbesondere bei Angeboten und Betreuung für Kinder, bei Schlechtwetterangeboten, den Öffnungszeiten der Tourist-Informationen, der Barrierefreiheit und auch dem ÖPNV (generelles Angebot, aber insbesondere auch bei der Verständlichkeit des Preissystems) doch deutliche Verbesserungen. Die schlechtesten Urteile werden jedoch für das Preis-Leistungsverhältnis und hier vor allem für die Gastronomie vergeben.

Der Begeisterung für das Reiseland Deutschland und auch speziell für die besuchte Destination tut das keinen Abbruch: 85% wollen ihr Reiseziel sicher weiterempfehlen. Und auch die Wie-derbesuchsabsicht – insbesondere die Treue für das besuchte Bundesland – fällt positiv aus.

Mehr zum sehr differenzierten Informationsverhalten, aber auch zur Durchführung der Reise, den Zufriedenheiten und Co. der verschiedenen Zielgruppen erfahren Sie im Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus.

Sprechen Sie uns an, welche Infos Sie im Detail interessieren!

 

Und wo steht Ihre Destination?

Sie möchten mehr erfahren? Kein Problem. Der Qualitätsmonitor bieten Ihnen umfassende Möglichkeiten auch Ihre Zielgruppen besser einschätzen zu können. Durch die Teilnahme an der Gästebefragung erfahren Sie für Ihre Destination und Ihre Gäste Fakten zu

  • Gästestruktur (Alter, Herkunft, Begleitung etc.)
  • Informations- und Buchungsverhalten
  • Gründe für die Destinationsentscheidung, Reiseerfahrung
  • Besuchsanlass, Reiseverhalten
  • Aktivitäten und Ausgaben vor Ort
  • Zufriedenheit mit den Angeboten/Aktivitäten/Dienstleistungen
  • Weiterempfehlungs-/Wiederbesuchsabsicht
  • Stärken-Schwächen-Analyse

Durch die Verwendung eines einheitlichen Fragebogens in ganz Deutschland, können Sie sich zudem mit Ihren Wettbewerbern (andere Städte, Regionen, Bundesländer) in anonymisierter Form vergleichen.

So wissen Sie nicht nur, wo sie gut bzw. schlecht sind, sondern vor allem, wo Sie besser werden sollten und wo sich neue Potenziale auftun. Entsprechend gilt: Je mehr Organisationen sich beteiligen, umso wertvoller wird das Tool für alle!

 

Schluss mit Powerpoint-Schlachten und Datenbank-Chaos

Es lebe das flexible und einfache Filtern der eigenen Daten! Die Ergebnisse der Befragungen werden zeitnah in das Online-System WEBMARK eingespeist.

So können Sie jederzeit Ihre Auswertungen und Berichte (nach Altersgruppen, Besuchserfahrung, Urlaubsarten, Aktivitätsspektrum, Gründen für die Destinationsentscheidung und viele andere Filter-Aspekte mehr) erstellen, in übersichtlichen Grafiken und Tabellen darstellen und bei Bedarf die Werte exportieren.

Der Qualitätsmonitor liefert Ihnen damit wertvolle Inhalte für Ihre Geschäftsberichte und alle weiteren Informationsmedien (Newsletter etc.).

 

Die Uhr tickt! Erfahren auch Sie mehr über Ihre Gäste

Qualitaetsmonitor Box TeilnahmeIm Mai 2020 startet die dwif-Gästebefragung Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus in das neue Befragungsjahr 2020/2021.

Machen Sie mit!

Praxistipp: Was Sie bei Gästebefragungen beachten sollten.

Marktforschung Praxistipp GaestebefragungGästebefragungen sind ein beliebtes und nützliches Instrument der Marktforschung, um mehr über die eigenen Gäste, deren Wünsche, Ansprüche und Zufriedenheit zu erfahren. Das Problem dabei: Gästebefragungen in Zielgebieten werden noch zu selten systematisch und statistisch korrekt konzipiert … mit erheblichen Auswirkungen auf die Qualität der Ergebnisse.

Unser Praxistipp schafft Klarheit!

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