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Druckfrisch! Sparkassen-Tourismusbarometer Niedersachsen 2018

Dienstag, 04. September 2018

Der Tourismus in Niedersachsen entwickelt sich gut, doch die Entwicklungsdynamik seit 2012 liegt unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. Dies geht aus dem aktuell veröffentlichten Bericht des Sparkassen-Tourismusbarometer 2018 hervor.

dwif: Sparkassen-Tourismusbarometer Niedersachsen 2018 erschienen!

2017 verzeichnete Niedersachsen bereits das vierte Jahr in Folge einen Anstieg der Übernachtungszahlen auf mittlerweile 43,5 Millionen (Betriebe ab 10 Schlafgelegenheiten). Doch die Entwicklungsdynamik seit 2012 liegt unter dem bundesdeutschen Durchschnitt.

Die Beobachtung des Marktvolumens und der Marktstrukturen anhand der amtlichen Statistik reicht jedoch keinesfalls aus, um den Erfolg oder Misserfolg einer Destination auch nur ansatzweise zu beschreiben.

Wichtig ist ein umfassendes Set an Indikatoren, um strategische Handlungsfelder zu identifizieren und Einzelmaßnahmen auf eine belastbare Grundlage zu stellen, die im besten Falle sogar Controlling-Möglichkeiten im Zuge deren Umsetzung bereithält.


Investitionen in eine klare Positionierung, die Digitalisierung und den Ausbau von Kooperationen und Netzwerken gefordert

Die betriebswirtschaftliche Situation des niedersächsischen Gastgewerbes verbessert sich. Neben steigenden Preis- und Auslastungszahlen, die wiederum zu höheren Umsätzen pro Betrieb führten, trug eine insgesamt geringere Gesamtkostenbelastung zur guten Entwicklung bei.

Die Personalkosten stiegen unter anderem durch den Mindestlohn an, konnten aber durch sinkende Waren-, Zins- und Mietaufwendungen mehr als kompensiert werden. Aber Achtung: Dies darf nicht zu einer Qualitätsminderung in den Produkten/Angeboten führen!

Zudem nahm die Eigenkapitalquote auf mittlerweile 8,5 Prozent deutlich zu. Das geht aus exklusiven Daten der Sparkassen hervor. Dieser unternehmerische Handlungsspielraum muss für Investitionen genutzt werden.

 

Trotz starker Binnennachfrage – Niedersachsens Freizeitwirtschaft fehlen derzeit die Impulse

Die niedersächsischen Freizeit- und Kultureinrichtungen laufen dem Wettbewerb derzeit etwas hinterher. Nach einem leichten Wachstum im Vorjahr gingen die Besucherzahlen 2017 um -1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Allen voran profitierten die Spielscheunen vom wechselhaften Wetter (+4,8 Prozent), aber auch Museen/Ausstellungen (+3,5 Prozent) und Freizeit-/ Erlebniseinrichtungen (+2,3 Prozent) entwickelten sich gut.

Rückgänge mussten vor allem wetterabhängige Angebote hinnehmen, wie Stadtführungen (-7,4 Prozent) oder Strandbesucherzahlen. Blickt man auf die Situation in diesem Jahr, so wird sich diese Entwicklung 2018 aller Voraussicht nach wieder umkehren. Um unabhängiger von den Witterungsbedingungen zu werden und immer neue Besuchsanlässe zu schaffen – vor allem für die eigene Bevölkerung –, braucht es auch hier Investitionen und zwar in deutlich kürzeren Zyklen als im Gastgewerbe. Die Attraktivität muss hochgehalten werden und so investieren die meisten Einrichtungen alle 2 bis 3 Jahre in die Modernisierung und Erweiterung des Angebotes.

 

Die Gäste bestätigen: Service gut, Investitionen in die Hardware sind gefragt

Niedersachsen blieb 2017 in Sachen Gästezufriedenheit auf Vorjahresniveau, nachdem das Bundesland 2016 einen deutlichen Sprung nach vorn machte. Der TrustScore und damit die Online-Reputation lag bei 81,9 von maximal 100 Score-Punkten.

Dies bedeutete Platz 7 im Bundesländerranking. Die zufriedensten Gäste hat übrigens das Oldenburger Münsterland mit einem Score von 87,2 und liegt damit bundesweit auf Platz 5 im Vergleich der weit über 100 Destinationen.

Für Niedersachsen ist erstmals auch ein Blick auf Einzelkategorien möglich. Diese geben eine erste Orientierung über Handlungsbedarfe und Verbesserungspotenzial. Der Service, Essen & Trinken, aber auch die Preise werden vergleichsweise gut bewertet.

Dagegen gilt es aus Gästesicht besonders bei den Zimmern und dem Zustand der Gebäude selbst anzusetzen. Obwohl das Internet in ganz Deutschland und auch in Niedersachsen eher schlecht bewertet wird, hat das Bundesland hier relativ die Nase vorn. Ein kostenfreies WLAN, ein einfacher Login-Vorgang, eine schnelle Verbindung in der Unterkunft und damit auch eine gute Breitbandversorgung sind hier wichtige Einflussfaktoren.

 

Das Sparkassen-Tourismusbarometer Niedersachsen

Das Tourismusbarometer erscheint jeweils in einem 3-Jahreszyklus (aktuell 2018-2020), mit jeweils einem Branchenthema und einer Präsentationsveranstaltung (Frühsommer 2020).

Der Bericht „Sparkassen-Tourismusbarometer Niedersachsen“ mit allen Zahlen, Daten und Fakten zur Entwicklung des Tourismus im Land, der Rolle von Qualität im Niedersachsen-Tourismus, den Kennzahlen zur betriebswirtschaftlichen Lage der Betriebe des Gastgewerbes sowie den Erkenntnissen zur Freizeit- und Kulturwirtschaft erscheint dagegen jährlich.

Sparkassen Tourismusbarometer Niedersachsen CoverKostenfreier Download

Neu: der Jahresbericht ist ab sofort kostenfrei als Download auf der Website des Sparkassenverband Niedersachsen erhältlich.

Das Ziel des Sparkassenverbandes Niedersachsen: die Erkenntnisse aus dem Tourismusbarometer möglichst breit in der Branche verankern und einen Teil zur Professionalisierung der Akteure und zur Vorbereitung strategischer Entscheidungen in den Regionen beitragen.

Noch mehr Infos zum Sparkassen-Tourismusbarometer!

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