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Neutrale Standortbestimmung als Erfolgsfaktor: Evaluationen schaffen Klarheit

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Welche messbaren oder qualitativen Ergebnisse hat eine Fördermaßnahme erzielt? Traten die gewünschten Effekte einer fertiggestellten Infrastrukturmaßnahme wirklich ein? Hat die Tourismusstrategie die angestrebten Ziele erreicht? An welchen Stellen gibt es mit Blick auf die Zukunft Anpassungsbedarf? Evaluationen schaffen Klarheit und geben wichtige strategische Impulse, indem Relevanz, Effektivität und Wirkung von Aktivitäten hinsichtlich der angestrebten Ziele bestimmt werden.
  • dwif: Neutrale Standortbestimmung als Erfolgsfaktor: Evaluationen schaffen Klarheit
    Effekte messbar machen!

Ob im Zusammenhang mit konkreten Förderprojekten oder Strategiepapieren – eine ausführliche und neutrale Evaluation und Dokumentation der erzielten Ergebnisse wird vor einer strategischen Neuausrichtung oder Überarbeitung von Förderinstrumentarien immer mehr zum Standard.

Bei mit EFRE-Mitteln geförderten Maßnahmen ist sie sogar Pflicht. Fördermittelgeber und -nehmer sehen sich zunehmend mit der Aufgabe konfrontiert, geeignete Evaluationskonzepte zu entwerfen und umzusetzen, wenn sie Fördergelder vergeben oder nutzen wollen.

Effekte messbar machen

Die besondere Herausforderung besteht in der Erfassung sowohl der messbaren als auch der qualitativen Ergebnisse und der direkten wie auch indirekten Effekte. Eine Maßnahme ausschließlich an der nachträglichen Entwicklung von Übernachtungszahlen festzumachen, wäre vielfach zu kurz gesprungen und könnte zu höchst irreführenden Schlussfolgerungen führen.

Die meisten Projekte bedürfen individueller Vorgehensweisen und vielfältiger Methoden, um die gesamte Bandbreite der Ergebnisse angemessen darstellen zu können. Idealer Weise werden Evaluationen nicht erst „ex post" angestellt, sondern bereits zu Beginn des Projektes konzeptionell aufgesetzt, um eine sog. „Null-Messung" vornehmen und darauf aufbauend tatsächliche Veränderungen messen zu können.

Evaluation Tourismuskonzepte Methoden dwif

 

Hoher Anspruch an Individualität und Umsetzungsorientierung

Immer mehr Auftraggeber bedienen sich hierbei der langjährigen Evaluationserfahrung des dwif. Aktuell dürfen wir mehrere EFRE-Fördermaßnahmen im Zeitraum 2016 bis 2019 mit evaluativen Maßnahmen begleiten, z. B.

  • Evaluation der Fördermaßnahmen im barrierefreien Tourismus in Rheinland-Pfalz im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (Fördervolumen: 10 Millionen Euro)
  • Konzeption und Durchführung einer Evaluation zum Förderprojekt „Kulturtouristische Inwertsetzung der Kulturnetzwerke Ruhr" im Auftrag der Ruhr Tourismus GmbH (Fördersumme: 1,9 Millionen Euro)
  • Evaluation von insgesamt acht Erlebnis.NRW-Förderprojekten unter der Trägerschaft von Tourismus NRW e. V. (Projektbudget aller acht Projekte: 10,5 Millionen Euro)
  • Evaluation zum Förderprojekt „Kulturtouristische Inwertsetzung der industriellen Kulturlandschaft" im Auftrag der Ruhr Tourismus GmbH (Fördersumme: 2,2 Millionen Euro)

Hierbei werden viele verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Das einzusetzende Methodenspektrum reicht von der Definition und regelmäßigen Messung von sog. Key Performance Indikatoren (KPI), über Fallbeispielsstudien, Gästebefragungen bis hin zu Online-Befragungen von und Expertengespräche mit Tourismusakteuren.

 

Expertise und Fingerspitzengefühl gefragt

Evaluationen von Infrastrukturmaßnahmen sind ein wichtiges Aufgabenfeld des dwif.

2015 setzten wir uns z. B. im Auftrag des Sparkassen-Tourismusbarometers mit den Investitionen der öffentlichen Hand in die kommunale und private Infrastruktur (einzelbetriebliche Förderung) auseinander.

Über Datenauswertungen und Expertengespräche wurden die direkten und indirekten Effekte geförderter Infrastrukturmaßnahmen anhand von neun höchst unterschiedlichen Beispielsorten in Ostdeutschland, Niedersachsen und Westfalen-Lippe erhoben. Gleichzeitig wurden die Wechselwirkungen von Investitionen der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft analysiert. Mehr erfahren.

Auch bei der Neuauflage von Tourismuskonzepten oder Marketingkonzepten wird eine konzentrierte Evaluation immer mehr zum Standardleistungsbaustein.

 

Interesse?

Haben Sie Fragen zum Thema Evaluation? Suchen Sie einen kompetenten Partner zur evaluativen Begleitung und Bewertung von Fördermaßnahmen?

Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Mail!

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