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Nachhaltigkeit weiterhin Dauerbrenner im Tourismus

Montag, 10. Februar 2014

Nach Deutschland (2010) und Rheinland-Pfalz (2012) untersucht das dwif nun auch im Sparkassen-Tourismusbarometer Schleswig-Holstein die „Nachhaltigkeit" als Schwerpunktthema.
  • dwif: Experte für Nachhaltigkeit im Tourismus (Bild: yellowj/Fotolia)
    dwif: Ihr Experte für Nachhaltigkeit im Tourismus

Die vom dwif vorgelegte Erststudie im Rahmen des Sparkassen-Tourismusbarometer Deutschland ermittelte für die so genannten „Bewussten" (etwa 5,4 Millionen unter den deutschen Reisenden) eine nicht unbeträchtliche Mehrzahlungsbereitschaft: 18 bis 20 Euro mehr wäre ihnen eine nachhaltig gestaltete Anreise per Bahn, die Halbpension mit regionalen und Bioprodukten sowie eine Unterkunft mit Umweltsiegel gegenüber einem konventionellen Urlaubsangebot wert!

 

Für Rheinland-Pfalz war die Zahlungsbereitschaft für Nachhaltigkeit in dieser bewussten Zielgruppe mit 22 bis 29 Euro pro Person und Urlaubstag sogar noch höher.

Mit aktuellen Umweltthemen wie den Klimahotels oder Destinationen wie der Klimainsel Juist wird der umweltbewusste Kunde umworben. Nachhaltigkeit ist aber mehr als Umweltfreundlichkeit, bezieht sie doch auch soziale und ökonomische Aspekte mit ein.Sie wird erst zum ganzheitlichen und überzeugenden Konzept, wenn die Teilhabe der regionalen Bevölkerung, Barrierefreiheit, gleichwertige Entlohnung und Mitarbeiterentwicklung in touristischen Zielgebieten und Betrieben ebenfalls zur Umsetzung gehören.

Es ist also ein durchaus längerer und anspruchsvoller Weg sich zu einer dauerhaft nachhaltigen Destination oder einem solchen Anbieter zu entwickeln. Und erst ein beharrliches begleitendes Marketing, das Gästebedürfnisse und -sehnsüchte, Angebotsprofil und die touristische Umgebung unter einen Hut bringt, wird Schritt für Schritt zum Erfolg führen.

Einstellung ist noch lange kein Verhalten.

Solange es noch zu beschwerlich ist, sich über die Umwelt- und Sozialverträglichkeit eines Hotels oder Zielgebietes ein verlässliches Bild zu machen, und sich für den Kunden noch keine Auswahl und Wettbewerb zwischen nachhaltigen Tourismusanbietern bietet, greift er eben doch zum Konventionellen!

Erfahren Sie mehr zum Thema Nachhaltiger Tourismus und unseren Serviceleistungen.

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