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dwif unterstützt Schaffung leistungsfähiger Strukturen in der Biosphärenregion Thüringer Wald

Mittwoch, 04. April 2018

Mit dem dritten Workshop im „Haus am hohen Stein“ in Schmiedefeld endet vorerst das Engagement des dwif in der Region mit äußerster Zufriedenheit auf allen Seiten. Dem Ziel die Strukturen auf Orts- und subregionaler Ebene zu professionalisieren sind die beteiligten Akteure ein gutes Stück näher gekommen. Die Beratung in der Region erfolgte im Zuge der Umsetzungsbegleitung der Tourismuskonzeption Thüringer Wald, aus der u.a. das Biosphärenreservat als Schaufensterprodukt und die Produktmarke Naturregion UNESCO Biosphärenreservat hervorgingen.

Eine der grundlegenden Erkenntnisse der Tourismuskonzeption Thüringer Wald 2025 waren unzufriedenstellende Strukturen unterhalb des Regionalverbundes Thüringer Wald, die von Unübersichtlichkeit, Gebietsüberschneidungen bzw. -redundanzen und Aufgabenheterogenität geprägt sind. 

Teilweise wenig wettbewerbsfähige personelle und budgetäre Ausstattung der Subregionen und eingeschränkte Kommunikationsmöglichkeiten in vielen Orten tun ihr übriges.

Somit wurde die Zusammenlegung und/oder produktmarkenspezifische Spezialisierung von Tourismusvereinen der Subregionen und lokalen Tourist-Informationen zu einem Schlüsselprojekt der Konzeption.

Innerhalb der Umsetzungsbegleitung, die das dwif in Kooperation mit dem Markenpartner BrandTrust, seit Februar 2017 durchführt, wurde das Schlüsselprojekt prompt umgesetzt – am Beispiel der Biosphärenregion. Denn aus markenstrategischer Sicht kommt dieser Region eine besondere Bedeutung zu. Die Naturregion UNESCO Biosphärenreservat ist eine der künftig vier Produktmarken, die dem Thüringer Wald zu mehr Begehrlichkeit verhelfen sollen.

 

Bestandsaufnahme definiert zwei Handlungsstränge

Auf Basis von Marktforschung (Onlinebefragung, Telefonaten und Expertengesprächen vor Ort) wurde die Situation in der Region vom dwif genauer unter die Lupe genommen. Dabei stellte sich heraus, dass an zwei wesentlichen Stellschrauben gedreht werden muss, um leistungsfähigere Strukturen zu schaffen.

  • Zum einen bedarf es einer effizienteren Zusammenarbeit innerhalb der Region – zwischen den Orten und den Tourist-Informationen.
  • Darüber hinaus besteht die dringende Notwendigkeit einer überörtlichen, subregionalen Koordinierungsstelle, die die strategische Weiterentwicklung der Gesamtregion vorantreibt, Abstimmungsprozesse optimiert und zu einem einheitlichen Gesamtauftritt beiträgt.

 

Ergebnis: Clustermodell  und umlagebasierte Finanzierung einer Koordinierungsstelle

Biospaerenreservat Thueringer Wald Aufgabenspektrum Über die Vorschläge des dwif wurde in Workshoprunden intensiv diskutiert. Im Ergebnis stimmte schließlich auch die Bürgermeister-Runde für ein Clustermodell: Das Modell sieht die Zusammenarbeit von jeweils einer großen, leistungsfähigen Tourist-Information mit mehreren kleinen vor.

Die genaue Zusammenstellung der Cluster obliegt unterschiedlichen Einflussfaktoren und wird von den Kommunen gemeinsam festgelegt.

Erfreulicherweise stimmte die Runde der Bürgermeister auch der Finanzierung einer Koordinierungsstelle für die Biosphärenregion zu. Das Votum war eindeutig: Um die touristische Arbeit vor Ort zu professionalisieren, fiel die Abstimmung zur Notwendigkeit der Koordinierungsstelle in der Biosphärenregion einstimmig aus.

 

Eine Region macht sich auf den weiteren Weg

Die nächsten Schritte – allen voran die Überzeugungsarbeit in den Stadträten – werden derzeit eingeleitet. Wir beenden an dieser Stelle vorerst die Beratungstätigkeit in der Region und sind mit dem Ergebnis und der hervorragenden Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort sehr zufrieden.

Eine Einschätzung, die Dr. Elke Hellmuth (Verwaltung Biosphärenreservat) teilt: „Ich denke, mit der Organisationsberatung wurde ein wichtiger Prozess angeschoben. Der Prozess ist Hilfe zur Selbsthilfe. Wichtige Akteure sind dabei. Gemeinsame Schritte wurden vereinbart. Eine Region macht sich auf den weiteren Weg.“

Der Thüringer Wald bleibt uns – und wir dem Thüringer Wald – weiterhin und erhalten, denn unsere Arbeit im Zuge der Umsetzungsbegleitung der Tourismuskonzeption dauert noch bis Mitte des Jahres 2018 an.

 

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