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Wirtschaftsfaktor Tourismus Bodensee: 1,9 Milliarden Euro Umsatzvolumen durch Tagesgäste

Dienstag, 20. Mai 2014

Tourist ist nicht gleich Tourist. Nicht nur Übernachtungsgäste, sondern auch Tagestouristen spielen eine entscheidende Rolle für den Bodenseetourismus.

Dr. Bernhard Harrer präsentierte am 09. Mai 2014 die aktuelle Studie zum dwif-Wirtschaftsfaktor-Tourismus. Sie belegt: Gerade Tagestouristen prägen das Bild rund um den Bodensee.

„Bei der Beauftragung der Studie ging es uns in erster Linie darum, den Wirtschaftsfaktor Tourismus am Bodensee grenzübergreifend zu untersuchen. Wir wollten wissen, welche Auswirkungen der Tourismus auch für andere Branchen mit sich bringt und wer in welcher Form vom Tourismus profitiert.

Dabei war es für uns entscheidend zu wissen, welchen Faktor der Tagestourismus spielt", so Professor Dr.-Ing. Peter Jany, Hauptgeschäftsführer der IHK Bodensee-Oberschwaben, stellvertretend für die Auftraggeber der Studie.

 

Wirtschaftsfaktor Tourismus in der Bodenseeregion: Einige Kennzahlen im Überblick

Die Studie dwif-Wirtschaftsfaktor Tourismus analysiert die Anzahl der Übernachtungen rund um den Bodensee in Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein sowie deren Ausgaben für Übernachtung, Aktivitäten, Einkäufe, Verpflegung und sonstige Ausgaben.

  • 17,6 Mio. Übernachtungen für das Jahr 2012 mit einem Umsatzvolumen von knapp 1,9 Mrd. Euro
  • 70 Mio. Tagesgäste mit einem Umsatzvolumen von insgesamt etwas über 1,9 Mrd. Euro.
  • Gesamtbruttoumsatz des Tourismus für die Bodenseeregion: 3,8 Mrd. Euro.

Damit bringen die Tagestouristen deutlich mehr Umsätze als zum Vergleich beispielsweise der gesamte Tagestourismus des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern mit seiner Ostseeküste, Seenplatte und der Insel Rügen. „Dieses Ergebnis hat uns in seiner Deutlichkeit überrascht und ist ein Beleg für die besondere Bedeutung des Tagestourismus am Bodensee. Die Tagestouristen am Bodensee generieren etwa gleich viel Umsatz wie die Übernachtungsgäste. Tagestourismus und Übernachtungen sind in ihrer Wichtigkeit am Bodensee auf Augenhöhe", so Jany.

 

Wirtschaftliche Bedeutung der Tourismuswirtschaft nicht überall gleich groß

Insgesamt entfallen auf den deutschen Teil der Bodenseeregion 60 Prozent der ermittelten Bruttoumsätze, auf die Schweiz und Liechtenstein etwa ein Viertel und auf Österreich 15 Prozent.

 

Auswirkungen des Tourismus auf andere Wirtschaftsbranchen

„Die Verflechtung ist groß. So profitieren zum Beispiel viele Einzelhandelsbetriebe, Handwerksbetriebe und die lokalen und regionalen Verkehrsträger von der florierenden Tourismuswirtschaft. Mit 1,9 Mrd. Euro profitiert das Gastgewerbe am stärksten von den Ausgaben der Touristen. Gut 1 Milliarde Euro fließt in die Kassen der Einzelhändler, aber auch eine große Zahl der Dienstleistungsbetriebe rund um den See wird gestärkt, denn auf sie entfallen 875 Mio. Euro", erläutert Dr. Bernhard Harrer.

Auch hier lohnt ein genauer Blick auf die Tagesreisenden. Insgesamt gaben laut der Studie dwif-Wirtschaftsfaktor Tourismus für den Erhebungszeitraum die Tagestouristen pro Kopf und Tag durchschnittlich 27,50 Euro aus. Bei den Übernachtungsgästen sind dies 107,30 Euro.

Auf eine Übernachtung kommen rund vier Tagestouristen. Diese sind es auch, die den größten Teil ihrer Ausgaben im Einzelhandel tätigen: Sie spülen rund 800 Mio. Euro in die Kassen der Einzelhändler, die Übernachtungsgäste geben dagegen mit rund 230 Mio. deutlich weniger im Einzelhandel aus.

Auszüge Pressemitteilung http://www.weingarten.ihk.de

 

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