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Tourismussstrategie Siegerland-Wittgenstein & Sauerland: Gut gerüstet in die Zukunft

Freitag, 15. November 2019

Wo stehen Siegen-Wittgenstein und das Sauerland im touristischen Vergleich mit anderen Mittelgebirgen? Welche Stärken hat unsere Region? Auf welche Entwicklungen muss man sich kurz- und mittelfristig einstellen? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die „Strategie 2019+“, die auf der Mitgliederversammlung des Sauerland-Tourismus am 2. November 2019 vorgestellt wurde und beim Sparkassen-Tourismustreff des Touristikverbandes Siegerland-Wittgenstein e.V. kommende Woche Thema sein wird.

dwif: Tourismussstrategie Siegerland-Wittgenstein & Sauerland: Gut gerüstet in die Zukunft
Kräfte bündeln & Schlagkraft erhöhen!

 

Kräfte bündeln & Schlagkraft erhöhen

Im Auftrag des Sauerland-Tourismus e.V. und des Touristikverbandes Siegerland-Wittgenstein e.V. (TVSW)  wurde eine gemeinsame Strategie für die Weiterentwicklung der beiden Tourismus- und Lebensräume erarbeitet. Die Leitidee: Beide Destinationen individuell weiterentwickeln, gleichzeitig gemeinsam als touristischer Lebensraum attraktiver werden und mehr Schlagkraft gewinnen.

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Strategie standen die Themen Markenentwicklung, Organisationsstrukturen auf der regionalen Ebene sowie Bildung wettbewerbsfähiger Einheiten auf lokaler Ebene. Der Prozess wurde begleitet von einer 25-köpfigen Expertengruppe, die in einen intensiven Austausch vor Ort eingebunden war.

Neben der Analyse des Ist-Zustands in wichtigen Kernthemen wie Radfahren, Wandern aber auch Gesundheit, Tages- und Wintertourismus zeigt die Strategie auch Handlungsempfehlungen in Bereichen wie Produktentwicklung oder Marketing auf.

Diese werden nun die Touristiker*innen als Leitlinien bei der gemeinsamen Positionierung begleiten und eine wettbewerbsfähige Profilierung beider Regionen gezielt unterstützen.

 

Landestourismusstrategie Nordrhein-Westfalen „Vernetzt, digital, innovativ“ veröffentlicht!

Tourismusstrategie NRW dwif TZ TeaserAm 19. Juni 2019 stellten Dr. Mathias Feige und Karsten Heinsohn zusammen mit Kristine Honig die neue Tourismusstrategie für Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Tourismustages NRW vor.

Am Nachmittag konnten sich die Teilnehmer*innen bereits in vier Sessions einen Einblick in die Umsetzung der Tourismustrategie verschaffen.

Details zur Strategie erfahren!

 

Gastgeber im Fokus

Für Landrat Andreas Müller, Vorsitzender des TVSW, ist die zentrale Frage: „Wie können Mittelgebirgslandschaften wie Siegen-Wittgenstein die Marktchancen von heute nutzen und die dabei immer komplexeren Herausforderungen bewältigen?“

Große Chancen bietet hier, wie in vielen anderen Bereichen, die Digitalisierung, ist Müller überzeugt. Deshalb wird der TVSW zunächst die Umsetzung der Maßnahme „Gastgeber im Fokus“ angehen: „Wir wollen unsere Gastgeber dazu animieren, ihre Angebote dauerhaft online verfügbar und buchbar zu machen. Denn gerade bei kleineren Beherbergungsbetrieben ist das noch nicht selbstverständlich“, so Müller.
"Gast mit emotionalen Botschaften aufladen"

Kerngedanke der gemeinsamen Bemühungen von TVSW und Sauerland-Tourismus: Beide Destinationen individuell weiterentwickeln und gemeinsam als touristische Lebensräume an Schlagkraft gewinnen. „Die Strategie empfiehlt uns einen Handlungsrahmen für die Arbeit beider Tourismusorganisationen“, betont Thomas Weber, Geschäftsführer des Sauerland-Tourismus, die Wichtigkeit des angestoßenen Prozesses. „Unser Ziel ist es, künftig noch stärker Themen für den Gast mit emotionalen Botschaften aufzuladen.“ Nur so könne man als Region langfristig individuelle Anziehungskraft für Urlauber entwickeln.

 

Deutschlandweit Position beziehen

Beide Regionen haben das Zeug dazu, künftig selbstbewusst auftzureten. Die bisherige, zu enge Fixierung auf die bekannten Stamm-Märkte in Nordrhein-Westfalen ist überholungsbedürftig, denn die in den letzten Jahren geschaffenen öffentlichen und privaten Investitionen erlauben mehr Mut, deutschlandweit Position zu beziehen.

Die größten Entwicklungsperspektiven liegen in der empfohlenen Erschließung potentieller Quellmärkte außerhalb von Rhein und Ruhr und im Ausland.

„Unsere beiden Tourismusregionen weisen inzwischen eine große Angebotsvielfalt für Aufenthalte mit bleibenden Erinnerungen auf“, bekräftigt auch Monika Dombrowsky, Geschäftsführerin des TVSW. „Nun gilt es, die bereits vorhandenen Synergie-Effekte zu nutzen und durch gezielte Maßnahmen weiter auszubauen.“ Dazu gehöre z.B. ein Paket, um gemeinsam gemanagte Infrastruktur und gut abgesprochene Kommunikation anzugehen.


Eigener Stil und regionales Selbstbewusstsein

Die Bekanntheit muss mehr in Richtung Relevanz und Begehrlichkeit gesteigert werden. Es gilt, auf allen Ebenen noch mehr eigenen Stil und regionales Selbstbewusstsein einzusetzen. Das, was Sauerland und Siegen-Wittgenstein als Destinationen auszeichnet, muss dazu noch stärker aufgeladen werden: mit Produkten aus der Region, behaglich-zeitgemäßen Räumen aber auch einer guten Baugestaltung, Festen und der, für die Region typischen, authentischen Lebensart.


Gefühl des "Draußenseins"

Künftig soll noch mehr als bisher mit der vorhandenen Natur und dem in den Städten oft vermissten Gefühl des „Draußenseins“ angetreten werden. Denn schon jetzt sind die Regioenn deutschlandweit als starke Outdoorregion im Rad- und Wanderbereich bekannt. „Aber das geht nicht allein, denn dazu brauchen wir auf beiden Seiten die Unterstützung unserer vielen engagierten Kollegen in den Orten, der attraktiven Ausflugsziele und natürlich der Gastgeber“, so Weber.

 

dwif-Tourismuskonzepte: Ohne Strategie geht es nicht!

dwif Tourismuskonzepte TeaserStrategische Grundlagen sind essenziell, um die eigene Destination bei den Gästen und der Bevölkerung zu positionieren. Wir klären Ihren Fokus, definieren Maßnahmen und planen eine gelungene Umsetzung.

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