Inside Tourism
Einheimische im Blick
Eine erfolgreiche Destination braucht nicht nur zufriedene Gäste und eine gelebte Willkommenskultur, sondern auch Einheimische, die sich in ihrer Heimat wohlfühlen und dem Tourismus positiv gegenüberstehen.
Gleichzeitig profitieren die Bewohner*innen tourismusstarker Destinationen von den wirtschaftlichen Effekten sowie freizeittouristischen Angeboten, die sie selbst nutzen können und die Lebensqualität in der Destination verbessern.
Einwohner*innen haben einen großen Einfluss auf das Erlebnis der Tourist*innen vor Ort. Es ist daher wichtig, ein positives Tourismusbewusstsein in der Bevölkerung zu pflegen. Durch eine stetig wachsende Anzahl an Gästen und neue Freizeittrends kann es jedoch zu Nutzungskonflikten kommen und die Akzeptanz in der Bevölkerung leiden. Eine positive Grundhaltung der Bürger*innen und ein vertieftes Verständnis der Zusammenhänge sorgen für Rückendeckung für die Branche bei politischen Entscheidungen.
Mit der dwif-Bevölkerungsbefragung erhalten Sie das Stimmungsbild Ihrer Einwohner*innen – mit einem Themenschwerpunkt, der zu Ihrer Destination passt.
Auf Basis der Ergebnisse erkennen Sie positive und negative Auswirkungen des Tourismus auf die Einheimischen. Gemeinsam leiten wir Maßnahmen ab, um Tourismusbewusstsein und Lebensqualität gezielt zu verbessern. Bundesweit einheitliche Fragebausteine und Methodik entsprechend dem „Kennzahlenset für den Deutschlandtourismus“ des DTV ermöglichen Ihnen, die Situation vor Ort einzuordnen und sich mit anderen Destinationen zu vergleichen. So lassen sich Diskussionen versachlichen und politische Entscheidungen fundiert vorbereiten.
Lebenswerte Orte schaffen attraktive Reiseerlebnisse
- Wissenschaftlich fundierte und repräsentative Messung
- Durch den DTV anerkannte Kennzahlen zur sozialen Nachhaltigkeit
- Individuelle Befragungsschwerpunkte durch unser Baukastensystem
- Direkte Einbeziehung der Bevölkerung (Partizipationsangebot)
- Erarbeitung lösungsorientierter Ansätze und Handlungsempfehlungen
- Benchmarking durch standardisierte Messung mit deutschen Destinationen
So entsteht Ihr Stimmungsbild
♥ Repräsentative Messung der Tourismusakzeptanz der ortsansässigen, deutschsprachigen Bevölkerung ab 16 Jahren über die Info GmbH
♥ Standardisierter Basis-Fragebogen (Abfrage von soziodemographischen Merkmalen & TAS), um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten & individuelle Schwerpunktthemen
♥ Hybrides Befragungsinstrument: Orientierung ca. 50% telefonische Interviews und 50% Online-Interviews
♥ Gezielte Auswertungen des TAS nach Altersgruppen, Wohndauer, wirtschaftlichem Bezug und Einstellung zum Tourismus
♥ Detaillierter Ergebnisbericht und Online-Vorstellung der Ergebnisse
Befragungsinhalte im Baukastensystem
Schwerpunktmodule
Unsere Schwerpunktmodule liefern vertiefende Einblicke in Tourismusbewusstsein & -akzeptanz, Lebensqualität, Kommunikation & Maßnahmen sowie Sinus-Milieus & Zielgruppen.
Umsetzungsphase
Wir begleiten Sie auch im Nachgang der Befragung, um das bestmögliche Ergebnis aus den Daten herauszuholen und Impulse für die weitere Tourismusentwicklung zu setzen.
BASISMODUL
Unsere Basis ist der Tourismusakzeptanzsaldo (TAS)
Tourismusbewusstsein ist das Bewusstsein für die relevanten Beiträge des Tourismus zur Wertschöpfung und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region sowie der Steigerung der Lebensqualität der Einheimischen. Für die Akzeptanz der Branche ist es wichtig, dieses Bewusstsein in der Bevölkerung zu vertiefen.
Die Tourismusakzeptanz geht hier noch einen Schritt weiter. Sie bezeichnet das Ausmaß, in welchem die Bevölkerung dem vor Ort stattfindenden Tourismus positiv oder negativ gegenübersteht.
Das Deutsche Institut für Tourismusforschung entwickelte in Zusammenarbeit mit dem NIT im Rahmen eines Forschungsprojektes (2017-2020) eine Methode zur Messung der Tourismusakzeptanz auf Basis des Saldenkonzepts: den sogenannten Tourismusakzeptanz-Saldo – kurz TAS genannt (Deutsches Institut für Tourismusforschung (FH Westküste) 2019ff.).
Das Basis-Modul entspricht den Inhalten und der Methodik der bundesweiten Messung zur Tourismusakzeptanz und erzielt damit perfekte Vergleichbarkeit:
soziodemographische Merkmale, Tourismusakzeptanzsaldo (TAS), Einstellung gegenüber drei Tourismussegmenten und die Abfrage von ausgewählten wahrgenommenen positiven und negativen Effekten durch den Tourismus.
SCHWERPUNKTMODULE
Diese Bausteine liefern vertiefende Einblicke
Dieses Modul liefert Ihnen tiefergehende Einblicke, wie Einwohner*innen den Tourismus persönlich wahrnehmen und akzeptieren, z. B. Einstellung gegenüber zusätzlichen Tourismussegmenten, Abfrage zusätzlicher positiver und negativer Effekte des Tourismus, Maßnahmen zur Minimierung negativer Effekte.
Dieses Modul zeigt Ihnen, wie Einheimische die freizeittouristische Infrastruktur an ihrem Wohnort bewerten, z. B. Bewertung von Freizeit- und Unterhaltungsangeboten, gastronomischem Angebot, Rad- und Wanderwegen und was den Einheimischen in diesem Bereich fehlt.
In diesem Modul untersuchen wir, wie sich Ihre eigene Bevölkerung über den Tourismus vor Ort informiert, wie zufrieden sie mit der stattfindenden Kommunikation ist. Dies dient der Überprüfung der Wirksamkeit von standardisierten als auch individuell entwickelten Maßnahmen und/oder Kampagnen, z. B. Zufriedenheit mit dem Informationsangebot, Wunsch nach mehr Kommunikation und wenn ja, über welche Kanäle? Wahrnehmung von und Zufriedenheit mit durchgeführten Maßnahmen/Kampagnen.
Dieses Modul integriert für Sie den Milieu-Indikator der SINUS Markt- und Sozialforschung GmbH oder alternativ die BeST-Zielgruppen, um ein besseres Verständnis der gesellschaftlichen Werte, Einstellungen und sozialen Hintergründe zu erlangen und einen Abgleich mit den Eigenschaften der eigenen Urlauberzielgruppen zu ermöglichen.
Dieses Modul beleuchtet die emotionale Bindung der Bevölkerung an ihren Wohnort und deren Bereitschaft zur Mitgestaltung, z. B. Wohnortverbundenheit, Stolz, Zufriedenheit mit dem eigenen Mitspracherecht.
UMSETZUNGSPHASE
Auch im Nachgang der Befragung begleiten wir Sie, um das bestmögliche Ergebnis aus den Daten zu gewinnen und Impulse für die weitere Tourismusentwicklung zu setzen.
Dieses Modul fasst die Einheimischen anhand deren Einstellung zum Tourismus zu Akzeptanzclustern zusammen (Zustimmung/Engagement, Neutralität, Ablehnung/Gegnerschaft), um zielgruppengenaue Destinationsarbeit betreiben zu können. Grundlage ist der Tourismusakzeptanzsaldo (TAS).
In diesem Modul bieten wir Ihnen moderierte Kleingruppendiskussion mit der lokalen Bevölkerung im Vorfeld oder Nachgang der quantitativen Befragung, um verschiedene Perspektiven und Meinungen zu einem bestimmten Thema, insbesondere auf lokaler Ebene, zu sammeln und qualitativ zu vertiefen.
Einladung der Einheimischen zu einem gemeinsamen Austausch, Vorstellung der Befragungsergebnisse und gemeinschaftliche Ideenfindung und Maßnahmenentwicklung.
Jetzt starten!
Tourismusakzeptanz im Frühsommer 2026 messen
Nutzen Sie die bundesweite Messung zur Tourismusakzeptanz im Frühsommer 2026 und starten Sie Ihre eigene regionalspezifische Auswertung.
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Stimmen aus Tourismus & Wissenschaft
„Die dwif-Tourismusakzeptanzbefragung liefert München erstmals belastbare Daten darüber, wie die Bevölkerung den Tourismus tatsächlich wahrnimmt – und ermöglicht damit ein Frühwarnsystem für potenzielle Konflikte, bevor diese eskalieren. Mit dem standardisierten Tourismusakzeptanz-Saldo (TAS) erhält München zudem ein wissenschaftlich fundiertes Instrument, um die eigene Entwicklung im Zeitverlauf zu monitoren und sich mit anderen deutschen und europäischen Städten vergleichen zu können.“
Ralf Zednik, Leitung Marktforschung, München Tourismus

„Als Urlaubsland möchten wir, dass sich Gäste und Einheimische gleichermaßen wohlfühlen. Die Tourismusakzeptanz-Studie gibt den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern eine Stimme und hilft uns, ihre Perspektiven Stück für Stück besser zu verstehen. Mit dem dwif haben wir einen Partner gefunden, der Daten nicht nur liefert, sondern gemeinsam mit uns interpretiert, hinterfragt und daraus Impulse entwickelt, wie die Tourismusentwicklung die Lebensqualität stetig und spürbar verbessern kann.“
Matthias Pens, Projektmanager Tourismusakzeptanz, Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e. V.
„Mit dem TAS hat das Deutsche Institut für Tourismusforschung eine Kennzahl zur sozialen Nachhaltigkeit im Tourismus entwickelt, die eine einheitliche und vergleichbare Messung der Tourismusakzeptanz ermöglicht.
Wir freuen uns, mit dem dwif einen vertrauensvollen und verlässlichen Partner an unserer Seite zu wissen, der mit uns die Tourismusakzeptanz nicht nur auf Bundesebene beobachtet, sondern auch in der Lage ist, den TAS regional und kommunal in ganz Deutschland zu erfassen. Gemeinsam arbeiten wir daran, das Fragenset weiterzuentwickeln, um Tourismusakzeptanz und Tourismusbewusstsein im Kontext weiterer Themen, wie beispielsweise der Lebensqualität, noch besser zu verstehen und somit einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Tourismus in Deutschland leisten zu können.“
Prof. Dr. Bernd Eisenstein, DI Tourismusforschung in der FH Westküste
„In Deutschland hat sich das Monitoring der Tourismusakzeptanz fest etabliert und die TAS-Werte sind zentrale Kennzahlen der Erfolgsmessung. Auch auf internationaler Ebene wird eine Harmonisierung und Standardisierung der Messung der sozialen Nachhaltigkeit unter Einbeziehung der Einheimischenperspektive gefordert. Wir freuen uns, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem dwif künftig über die Landesgrenzen hinaus auszubauen und gemeinsam in die internationale Messung der Tourismusakzeptanz einzusteigen."
Prof. Dr. Sabrina Seeler, DI Tourismusforschung in der FH Westküste
Rückblick auf den dwif-Impuls vom 08. November 2022
TOURISMUS L(I)EBEN
& ERLEBEN
Einheimische bei der Tourismusentwicklung mitdenken
Unsere Erfahrungen zeigen, wie wichtig es ist, das Thema Wertschätzung in die tägliche Tourismusarbeit zu integrieren, um eventuelle Spannungsfelder zwischen Einheimischen und Gästen frühzeitig identifizieren und im Dialog begegnen zu können. Wir geben Ihnen in unserem dwif-Impuls Hilfestellung und Motivation, das sensible und öffentlichkeitswirksame Thema im Zuge der DMO-Aufgabe „Lebensraummanagement“ anzupacken.
Stellen Sie uns Ihre Fragen!
Buchen Sie direkt einen Termin bei mir – gerne beantworte ich Ihre Fragen rund um den TAS!
Leonie Scherer
Consultant
Rund um das Thema Tourismusakzeptanz
Sie möchten direkt mit den Einwohner*innen oder Strateg*innen an Maßnahmen zur Verbesserung der Tourismusakzeptanz und des Tourismusbewusstseins arbeiten, oder noch weitere wichtige Daten erheben? Entdecken Sie unsere weiteren Angebote!
