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TSC Nordwestlicher Westerwald: Intensiver Austausch zur zukünftigen Kooperation

Mittwoch, 22. Dezember 2021

Nach dem Startschuss des Projektes im Dezember 2020 arbeiteten vier Verbandsgemeinden des Landkreises Neuwied (Asbach / Dierdorf / Puderbach / Rengsdorf-Waldbreitbach) und die Nachbarverbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld im Landkreis Altenkirchen im Laufe des Jahres 2021 an der Optimierung der touristischen Zusammenarbeit. Unsere Kollegen aus dem Destinationsmanagement durften diesen Prozess fachlich begleiten und moderieren.

 

Das dwif begleitet den TSC-Prozess Nordwestlicher Westerwald (Bild: Westerwald Touristik-Service)
Touristische Zusammenarbeit auf der lokalen Ebene neu denken & optimieren

Hintergründe zum Projekt

dwif-MarkenberatungKurz vor der Weihnachtspause 2020 erfolgte der Startschuss für den Beratungsprozess „Touristisches Service Center (TSC) Nordwestlicher Westerwald“ mit dem Ziel, die lokalen Strukturen der Tourismusstrategie von Rheinland-Pfalz zu optimieren.

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Ziel: Optimierung lokaler Strukturen

Die Optimierung lokaler Strukturen ist ein zentraler Bestandteil der Tourismusstrategie des Landes Rheinland-Pfalz. Um eine stärkere Professionalisierung der Tourismusarbeit auf der lokalen Ebene zu gewährleisten, wurden in den rheinland-pfälzischen Regionen und Verbandsgemeinden in den letzten Jahren deshalb verstärkt entsprechende Prozesse angestoßen und häufig sogenannte „Tourismus Service Center“ (TSC) etabliert. So machten sich auch die beteiligten Verbandsgemeinden in diesem Prozess auf den Weg, die touristische Zusammenarbeit auf der lokalen Ebene neu zu denken und zu optimieren.

 

Zukunftsaufgaben, Aufgabenverteilung, Personalbedarf & Finanzierung

Zusammen mit der Wirtschaftsförderung Neuwied, den lokalen Touristiker*innen sowie den Bürgermeistern der fünf Verbandsgemeinden erarbeiteten unsere Kollegen Markus Seibold und Markus Kantsperger Schritt für Schritt die mögliche Ausgestaltung eines Tourismus Service Centers für die Projektregion.

Die Grundlage dafür bildeten zunächst eine fundierte Bestandsaufnahme, ausführliche Auftaktgespräche mit den Vertreter*innen der Fachebene und der Gemeindeverwaltung und die Definition von wichtigen Zukunftsaufgaben für die gemeinsame touristische Zusammenarbeit. Im nächsten Schritt diskutierten und strukturierten wir gemeinsam mit den Touristiker*innen der Verbandsgemeinden diese Aufgaben nach dem Drei-Ebenen-Soll-Modell des Tourismus in Rheinland-Pfalz und schärften so das Aufgabenspektrum auf TSC-Ebene. In den anschließenden Sitzungen mit den Verbandsgemeindebürgermeistern standen dann spezifische Fragen rund um die Themen Personalbedarf und Finanzierung des TSCs im Vordergrund.

So entwickelten wir gemeinsam ein detaillierteres Bild des TSCs und zeigten mögliche finanzielle Einsparpotenziale und Mehraufwände für die beteiligten Parteien auf. Die erarbeiteten Inhalte bildeten aus Sicht aller Beteiligten eine nachvollziehbare und detaillierte Arbeits- und Entscheidungsgrundlage, mit denen sich die Bürgermeister anschließend in verbandsgemeindeinterne Abstimmungsrunden mit weiteren Gremien und Entscheidungsträger*innen zurückzogen.

 

dwif: Impressionen Nördlicher Westerwald (Bild: Westerwald Touristik Service)

 

Schrittweise Intensivierung der touristischen Zusammenarbeit - Tourismus Service Center als perspektivisches Ziel

Nach den internen Abstimmungen kamen einzelne Verbandsgemeinden zu dem Ergebnis, dass eine sofortige Umsetzung eines TSCs zum aktuellen Zeitpunkt kein gangbarer Weg sei. Dies sei einerseits darauf zurückzuführen, dass auch die Kommunen durch die Covid19-Pandemie in eine ungewisse Zukunft, insbesondere hinsichtlich des zur Verfügung stehenden Finanzhaushaltes, blicken. Auf der anderen Seite sei es aus Sicht einiger Beteiligter essenziell, vor der Umsetzung eines Tourismus Service Centers noch einige grundlegende „Hausaufgaben“ im Tourismus auf Ebene der Verbands- und Ortsgemeinden zu erledigen.

Einig waren sich dabei aber alle Beteiligten, dass der zurückliegende Prozess einen wichtigen Diskurs rund um den Tourismus und eine intensive Kommunikation zwischen den Verbandsgemeinden mit sich brachte. Daran wollen die Verbandsgemeindevertreter*innen auch in der nahen Zukunft anknüpfen. So konnten wir in einem gemeinsamen, abschließenden Workshop verschiedene Maßnahmen erarbeiten, die in den kommenden Jahren im Fokus der Zusammenarbeit stehen sollen.

Mit der Errichtung eines touristischen Infoterminals im „Westerwaldpark“ an der A3 nehmen die Beteiligten den Schwung aus dem gemeinsamen Prozess mit und arbeiten bereits an der Umsetzung einer konkreten Schlüsselmaßnahme. Auch wenn das Tourismus Service Center vorerst „nur“ ein perspektivisches Ziel bleibt, zeigt sich, dass der Prozess zu wertvollen Diskussionen geführt hat und eine wichtige Basis für die weitere Intensivierung der touristischen Zusammenarbeit bildet.


Wir bedanken uns bei allen Projektpartner*innen und unserem Auftraggeber, dem Tourismus- und Heilbäderverband Rheinland-Pfalz e.V., für die konstruktive Zusammenarbeit und wünschen den Verbandsgemeinden viel Erfolg auf dem weiteren Weg.

 

 


 

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