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Hilfe für den „schlafenden Riesen“: Auf dem Weg zur neuen Tourismusstrategie für die Pfalz.Touristik

Dienstag, 20. Juli 2021

Die Pfalz zählt mit insgesamt 5 Millionen Übernachtungen zu den Schwergewichten unter den Tourismusdestinationen in Rheinland-Pfalz. Das touristische Potenzial ist enorm, aber lokalpolitische Kirchtürme und eine kleinteilige Tourismusstruktur hemmen die Entwicklung. Die neue Tourismusstrategie, die wir aktuell gemeinsam mit inspektour für die Pfalz.Touristik erarbeiten, soll das ändern.

dwif: Hilfe für den „schlafenden Riesen“: Auf dem Weg zur neuen Tourismusstrategie für die Pfalz.Touristik  (Bild: Pfalz.Touristik e.V.)
Ziel: Ungenutzte Potenziale wecken und Zukunftsfähigkeit fördern

 

Das gemeinsame Ziel: Ungenutzte Potenziale wecken und Zukunftsfähigkeit fördern

Seit dem Frühjahr sind wir gemeinsam mit inspektour in der Pfalz aktiv und erarbeiten mit den Akteur*innen vor Ort die neue Tourismusstrategie für die Pfalz.Touristik. Hintergrund des Prozesses ist unter anderem auch die neue Tourismusstrategie des Landes Rheinland-Pfalz.

Unsere ersten Analyseergebnisse machen deutlich: Die Pfalz ist ein „schlafender Riese“: Zwar sind im System Tourismus in der Region genügend Ressourcen vorhanden, und die Pfalz zählt mit insgesamt 5 Millionen Übernachtungen zu den Schwergewichten unter den Tourismusdestinationen in Rheinland-Pfalz. Allerdings verhindern unserer Meinung nach hohe lokalpolitische Kirchtürme und eine kleinteilige Tourismusstruktur unterhalb des Pfalz.Touristik e.V. eine weit bessere Position der Pfalz.

 

Professionalität und Handlungsfähigkeit im Blick

Nachdem gerade die Corona-Pandemie deutlich gemacht hat, wie wichtig handlungsfähige Organisationen im Tourismus sind, erhofft sich die Pfalz.Touristik von dem Prozess Handlungsempfehlungen auf vielen Gebieten. Im Mittelpunkt stehen dabei Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Datenmanagement, Nachhaltigkeit und die Organisations- und Finanzierungsstruktur.

„Wir möchten mit diesem Strategieprozess das Fundament für die Zukunft des Pfälzer Tourismus legen“, sagt der Vorsitzende der Pfalz.Touristik, Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld. „Mit den Beratern haben wir große Expertise und umfangreiches Wissen über andere Urlaubsregionen in die Pfalz geholt.“

 

Licht & Schatten: Die ersten Analyseergebnisse liegen vor

Um die Situation vor Ort fachlich präzise einschätzen zu können, wurden in den letzten Wochen verschiedene Analyse durchgeführt. Dazu zählen umfangreiche Daten- und Materialauswertungen, repräsentative Imagebefragungen, Fachgespräche mit regionalen Akteur*innen sowie eine Online-Befragung der touristischen Leistungserbringer, an der sich über 200 Personen in der Pfalz beteiligt haben.

Die Pfalz kann als Urlaubsregion auf eine solide Bekanntheit und Nachfrage setzen und steht auch im Vergleich zu wichtigen Wettbewerbern bei vielen entscheidenden Kennzahlen gut da.
Die Entwicklungsdynamik in der Region ist jedoch sehr unterschiedlich. Vor Beginn der Coronakrise zeigten beispielsweise gerade die Städte besonders hohe Entwicklungssprünge, während andere touristische Segmente stagniert oder sogar geschrumpft sind.
Besorgniserregend sind insbesondere die quantitative und qualitative Entwicklung der Hotellerie in der Fläche und der Digitalisierungsgrad im Gastgewerbe. Zudem schneiden wichtige Wettbewerber der Pfalz bei den Qualitätsbewertungen von Betrieben und Einrichtungen besser ab.

 

Innensicht: Selbstbewusstsein ist vorhanden

Bei einer Befragung von touristischen Akteur*innen, an der sich z. B. Gastgeber*innen, Freizeiteinrichtungen, Winzer*innen, Vertreter*innen von Touristinformationen und politische Vertreter*innen gleichermaßen beteiligten, zeigt sich ein erfrischendes Selbstbewusstsein: Die Akteur*innen sind überzeugt, dass ihre einzigartige Landschaft, die sich durch das Nebeneinander von Weinregion und Pfälzerwald auszeichnet, in Kombination mit der Lebensfreude und Gastfreundschaft der Pfälzer*innen eine Besonderheit darstellt.
Als die herausragenden touristischen Leuchttürme der Region werden das Biosphärenreservat Pfälzerwald, das Hambacher Schloss und die Deutsche Weinstraße benannt. Als Schwächen werden hingegen klar die kleinteiligen Tourismusstrukturen, das fehlende einheitliche Marketing sowie die Qualität des Beherbergungs- und Gastronomieangebots in der Fläche identifiziert.

 

Außensicht: Mut ist gefragt, bestehende Strukturen zu hinterfragen

Wir sehen aktuell in dieser Situation die Gefahr, dass man sich angesichts durchaus vorhandener positiver Entwicklungen auf dem Erreichten ausruht. Die Bereitschaft, an den vorhandenen Strukturen etwas zu ändern, ist aktuell noch zu gering ausgeprägt.

Dabei besitzt die Pfalz großes Potenzial. Wenn die Organisationsvielfalt ausgedünnt, mehr Ressourcen auf Destinationsebene gebündelt und eine klare Aufgabenteilung gelebt würde, in der nicht alle Ebenen ähnliche oder sogar die gleichen Aufgaben übernehmen, könnte die Pfalz touristisch noch viel besser dastehen und zukünftig sogar mit einer Dachmarke auftreten.

 

Wir sind gespannt auf den weiteren Prozess und freuen uns auf die gemeinsame Ausgestaltung der neuen Tourismusstrategie für die Pfalz.Touristik. Packen wir es an!

 


 

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