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Aktuelle Info-Karte zum Deutschland-Tourismus: Übernachtungszuwächse und -verluste

Dienstag, 29. November 2022

Die Ergebnisse der amtlichen Statistik für die ersten neun Monate des Jahres 2022 liegen vor und zeigen eine deutliche Erholung im Deutschland-Tourismus im Vergleich zu den letzten beiden Jahren. Aber das Niveau aus dem Jahr 2019 ist in den meisten Bundesländern und Regionen noch nicht erreicht. Nur ein Bundesland und 16 Regionen konnten die Übernachtungen gegenüber 2019 steigern.

dwif: Aktuelle Daten zum Deutschland-Tourismus: Infokarte zeigt Übernachtungszuwächse und -verluste (Bild: freepik)
Wie steht es aktuell um den Deutschland-Tourismus?

Schleswig-Holstein ist der Spitzenreiter

Bundesweit lagen die gewerblichen Übernachtungen in Betrieben mit zehn oder mehr Betten inkl. Camping zwischen Januar und September 9,6 Prozent unter denen des Jahres 2019. Die Spannweite zwischen den einzelnen Bundesländern ist nach wie vor hoch.

Einzig Schleswig-Holstein konnte das 2019er Ergebnis mit +5,4 Prozent übertreffen. Brandenburg kam mit nur -3,5 Prozent bereits wieder sehr nah an das Niveau von 2019 heran. Und besonders erfreulich: Mit Hamburg (-5,8 Prozent) liegt auf Platz 3 eine Städtedestination, die in den Vorjahren besonders stark von der Pandemie getroffen war.

Andere städtisch geprägte Bundesländer wie Berlin und Hessen haben hingegen noch deutlich zu kämpfen. Hier zeigt sich auch, dass der Geschäftstourismus noch nicht wieder angelaufen ist und gerade viele klassische Geschäftsreisen nach wie vor durch Videoformate ersetzt werden.

 

dwif: Übernachtungsentwicklung Jan bis Sept 2022 ggü 2019

 

Underdogs im Aufwind

Interessant ist ein Blick auf die rund 140 touristischen Regionen in Deutschland. 16 Regionen konnten die Übernachtungszahlen des Jahres 2019 bis inkl. September bereits wieder übertreffen. Dazu zählen einerseits Tourismushotspots wie die Ostsee und Nordsee in Schleswig-Holstein oder auch das Fränkische Seenland. Andererseits entwickelten sich auch viele weniger touristische Regionen wie Mittelweser (+23,8 Prozent), die Prignitz (+19,4 Prozent) oder Unterelbe-Unterweser (+5,9 Prozent) gegenüber 2019 sehr dynamisch. Hier zeigt sich, dass ländliche Regionen mit viel Ruhe und Weite bei den Reisenden gerade im Trend sind.

 

dwif: Übernachtungsentwicklung Jan bis Sept 2022 ggü 2019

 

Im September die Hälfte der Regionen im Plus

Schaut man sich nur die Übernachtungszahlen im September 2022 gegenüber 2019 an, zeigt sich ein positiveres Bild. Bundesweit wurden nur 1,1 Prozent weniger Übernachtungen als 2019 gemeldet und die Hälfte der deutschen Regionen überflügelte das September-Ergebnis von 2019. Dazu zählen auch Städtedestinationen wie Bremen, Hamburg, Düsseldorf und Kreis Mettmann oder das Ruhrgebiet.

 


  

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