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UNESCO-Weltkulturerbe: Potenzialanalysen und Machbarkeitsstudie für NetzwerkMuseum Oberharz

Montag, 03. April 2017

Die Stiftung Welterbe im Harz mit Sitz in Goslar hat uns mit einer Potenzialanalysen und Machbarkeitsstudie für ein NetzwerkMuseum Oberharz im UNESCO-Weltkulturerbe Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft beauftragt.

dwif erstellt Potenzialanalysen und Machbarkeitsstudie für NetzwerkMuseum Oberharz (UNESCO Weltkulturerbe)
Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft

Das Projekt ist eingebettet in das Programm TRAFO Harz I Museen I Welterbe – Weltkultur transformiert eine Region, mit dem im Zeitraum 2016 bis 2019 aus Mitteln der Kulturförderung des Bundes vier ausgewählte Welterbe-Kultureinrichtungen im niedersächsischen Harz gezielt unterstützt und exemplarisch weiterentwickelt werden sollen. Dazu gehören das Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld, die Silbererzgrube Samson in St. Andreasberg, der 19-Lachter-Stollen in Wildemann sowie die Schachtanlage Knesebeck in Bad Grund.

Das TRAFO-Programm zielt schwerpunktmäßig darauf ab, diese Einrichtungen inhaltlich und qualitativ weiterzuentwickeln, damit sie künftig zu zukunftsfähigen, attraktiven Standorten für heutige und potenzielle Besucher werden, die Identität der einzigartigen Kulturlandschaft Harz nach innen und außen erkennbar und erfahrbar wird und das Welterbe im Harz sowie die Geschichten rund um die Industriekulturlandschaft für Besucher und auch für die Bewohner zu einem Erlebnis werden.

 

Museumsentwicklungskonzepte folgen

Stärken und Schwächen der vier Einrichtungen sollen genauso herausgearbeitet werden wie die künftige Rolle der Standorte in einem sog. „NetzwerkMuseum Oberharz“ und die dafür erforderlichen finanziellen, personellen und organisatorischen Rahmenbedingungen für einen dauerhaften, erfolgreichen Betrieb. Die Ergebnisse bilden am Ende die Basis für die Erstellung von Museumsentwicklungskonzepten für die Einrichtungen im Rahmen des TRAFO-Projektes.

Ein Vorort-Termin Anfang März 2017 mit Besuch der vier Museen/Bergwerke unter fachkundiger Führung der jeweiligen Leiter sowie erste vertiefende Expertengespräche mit Entscheidungsträgern in Goslar, Clausthal-Zellerfeld und Bad Grund förderten interessante Erkenntnisse zutage. Hier wurde in Ansätzen schon sichtbar, an welchen Stellschrauben künftig gedreht werden muss, um die Museen auf eine solide Basis zu stellen und wettbewerbsfähig zu machen.

Eine Steuerungsgruppe unterstützt und begleitet uns bei der Arbeit vor Ort.

 

Machbarkeitsstudie Netzwerkmuseum Oberharz Collage

 

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