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DestinationCamp 2019: Zwischen Gelassenheit und neuen Herausforderungen

Montag, 27. Mai 2019

Vergangene Woche trafen sich 240 Touristiker*innen in Hamburg, um im Rahmen des DestinationCamps 2019 um Visionen, Ideen und Lösungen für den Tourismus zu diskutieren. Von uns war Veronika Waldleben mit dabei. Hier unser persönlicher Rückblick auf zwei spannende Tage in Hamburg.

DCHH19: Zwischen Gelassenheit und neuen Herausforderungen
Unser Rücblick auf das DestinationCamp 2019!

Zum Auftakt des 9. DestinationCamp warb der „Diplom Gelassenheits-Coach“ Josef Bertl in der Sinus-Arena in der Handelskammer Hamburg für gezielte Gelassenheit ganz nach dem Motto „wer einen Trend verpennt, ist bei der nächsten Innovation ausgeschlafener“.

Anschließend stellten die Moderatorenpaare die Themen ihrer jeweils drei Sessions vor, zu denen sich die Teilnehmer*innen die nächsten 1,5 Tage austauschen werden:

  • Daten-Ökonomie im Tourismus
  • Trends: was kommt? was bleibt?
  • Neuausrichtung des Marketings
  • Veränderungen aktiv gestalten
  • Digitalisierung & Gesellschaft: eine Frage der Haltung
  • Freiraum für aktive Gespräche auf Augenhöhe

 

#DCHH19: Was nehmen wir mit?

Anpassungsprozesse oder gänzliche Neuerfindung stehen für die DMO weiter auf der Tagesordnung. Der Druck wird nicht weniger und die Geschwindigkeit mit der Veränderungen auf die Gesellschaft einwirken, wird in Zukunft vermutlich weiter zunehmen.

Oder um es mit Josef Bertls Worten zu sagen: „So gemütlich wie heute, wird’s nie wieder“.

DCHH 2019 dwif Collage

 

Die brisantesten Themen für DMO

  • Der Name bleibt gleich, aber Aufgabenschwerpunkte verschieben sich weiter, gerade im Bereich Datenmanagement. Sprechen wir in Zukunft anstatt von Destination Management Organisation von Data Management Organisationen?
  • Der Trend in Richtung Lebensraummanagement verstetigt sich: ein ganzheitlicher Ansatz, der die Destination auch als Lebens-, Freizeit- und Arbeitsraum betrachtet, stellt viele Tourismusmanager*innen vor neue Herausforderungen.
  • DMO der Zukunft braucht klare Ziele und Aufgaben, dabei aber eine flexible Prozessgestaltung, um auf Veränderungen agil reagieren zu können. Denn hier fließen die unterschiedlichen Erwartungshaltungen von Einheimischen, Gästen, Leistungsträgerschaft und Politik zusammen. Die Devise lautet: Haltung statt Konzept – Die DMO als Herzstück der Destination verstehen.
  • Nachhaltige Mobilität spielt eine immer wichtigere Rolle in Zeiten des Klimawandels. Auch hier haben DMO eine Aufgabe zu erfüllen und zwar keine geringere als Mobilitäts-Coach sowohl nach innen als auch nach außen.

  • Die Einbindung der Politik in die Destinationsentwicklung bleibt ein wichtiges Aufgabenfeld. Vorzeigebeispiel: das Wangerland hat seinen Bürgermeister von der Wichtigkeit der Tourismusbranche überzeugen können und mit auf des Destinationcamp gebracht.
  • Das Thema Marke ist noch immer in aller Munde. Zwei wichtige Learning aus dem Branchentreff
    • Mut zur „Nichtmarke“: Marke braucht eine Vision und Nr. 1 Positionierung. Hat eine Destination das nicht, ist sie mit konsequenter Produktentwicklungsstrategie besser beraten.
    • Place Branding als Stichwort einhergehend mit dem Lebensraummanagement. Kopenhagen ist mit seiner Strategie und des Prinzips des „Localhood for Everyone“ ein prominenter Vorreiter.

Somit ist klar: die Komplexität an Aufgaben wird nicht weniger werden, aber die Teilnehmer*innen nehmen auch mit: sie sind nicht allein mit den Herausforderungen und eine Prise Gelassenheit in schnelllebigen Zeiten ist durchaus erlaubt.

 

Also Kopf hoch und die Ärmel hochkrempeln.

Ganz nach dem Motto des nächsten #DCHH20: Challenge accepted.

 

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Bereits vor drei Jahren hat das dwif zu diesem Thema das dwif DMO-Radar für die Orts- und Regionsebene entwickelt. Das Ziel dahinter: Unsere Kunden fit für die Zukunft machen! 

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